Tabak-Kurznachrichten Mai 2002
Krankenkassen sollen bezahlen
Die Nikotinersatzpräparate sollten von den Krankenkassen vergütet werden, so Jean-Charles Rielle des Informationszentrums für Tabakprävention in Genf. Die Nikotinabhängigkeit sei eine Krankheit, die Kosten der Nikotinpräparate weit geringer als die Behandlung der Folgekrankheiten, die durch den Tabakkonsum verursacht werden. (Construire, 30.4.)
Rauchfrei an die WM
Am 31. Mai findet in Seoul das Eröffnungsspiel der Fussball-Weltmeisterschaft statt. Sport und Rauchen gehören nicht zusammen. Verschiedene Schweizer Kantone haben im Vorfeld der WM einen Nichtraucher-Wettbewerb lanciert. Wer vom 20. – 31. Mai auf den Tabakkonsum verzichtet, kann eine Reise zum Finalspiel der WM gewinnen. Der Rauchstopp muss durch jemanden bezeugt werden, die Rauchabstinenz wird anhand eines biologischen Tests überprüft. (Aargauer Woche, 2.5.)
Lunge und Kopf brauchen Frischluft
Wer am Arbeitsplatz dem unfreiwilligen Mitrauchen über längere Zeit ausgesetzt ist, geht ein gesundheitliches Risiko ein. Jeder Arbeitnehmer hat ein Recht auf einen rauchfreien Arbeitsplatz. Der Nichtraucherschutz kann überall dort verwirklicht werden, wo nicht besondere Umstände geltend gemacht werden können, wie zum Beispiel im Gastgewerbe. Zuerst soll das Gespräch mit dem Arbeitgeber gesucht werden. Hat man damit keine Chance, kann das kantonale Arbeitsinspektorat eingeschaltet werden. (Work, 3.5.)
Keine Angst vor dem Rauchverbot
Klare Regeln, wo im Betrieb geraucht werden darf, beugen Streitigkeiten zwischen Rauchenden und Nichtrauchenden vor. Wird ein rauchfreier Betrieb avisiert, lässt sich dies mit einigen wirksamen Massnahmen bewerkstelligen, ohne dass Rauchende diskriminiert werden. Personalverantwortliche finden für ein solches Vorhaben Tipps unter www.at-schweiz.ch (HR-Today, 10.5.)
Norwegen wird rauchfrei
Als erstes Land in Europa plant Norwegen ein absolutes Rauchverbot in Bars und Restaurants. Dem Parlament soll im kommenden Herbst ein entsprechendes Gesetzesvorhaben vorgelegt werden. Verschiedene Verbände im Gastronomiebereich haben sich bereits für das Rauchverbot ausgesprochen. (AWP-News, 1.5.) Die norwegische Regierung will auch keinerlei Werbung für Tabakprodukte mehr zulassen. Geplant ist ein kompromissloses Anti-Tabak-Gesetz. (Werbewoche, 6.5.)
Nichtraucher ohne Gewichtszunahme
Viele Rauchende – und insbesondere Frauen – befürchten, nach einem Rauchstopp auch eine Gewichtszunahme in Kauf nehmen zu müssen. Nikotin ist bekanntlich ein Appetithemmer. Ein Rauchstopp kann den körpereigenen Kalorienverbrauch reduzieren. Gemäss einer amerikanischen Studie, nehmen Frauen nach einem Rauchstopp durchschnittlich 3.8 Kilos zu. Das Normalgewicht pendelt sich aber nach spätestens einem Jahr wieder ein. Raucherinnen und Raucher haben oft weniger gesunde Essgewohnheiten als Nichtraucher. Eine Veränderung dieser Gewohnheiten ist zusammen mit einem Rauchstopp daher empfehlenswert. Auch sollte der fehlende Tabakkonsum nicht durch Essen ersetzt werden. (Arc Hebdo, 10.5.)
Raucher sind anfälliger auf Karies
Tabakkonsum richtet enorme Schäden in der Mundhöhle an. Das Immunsystem wird geschwächt und begünstigt Zahnbettentzündungen (Paradontitis). Bei Rauchern ist Paradontitis zwei- bis dreimal häufiger als bei Nichtrauchern. Auf Grund des reduzierten Speichelflusses findet man zudem eine viel höhere Konzentration an Zahnfäulnis erregenden Bakterien. (Gesundheit Sprechstunde, 10.5.)
Spielende Botschaft
Computer-Games helfen den Gesundheitsbehörden. Bei «Smoke Attack» können Rauchfeinde ihre Aggressionen abbauen. Der Gamer macht sich Gedanken über Sinn und Unsinn des Rauchens. Computer Spiele dienen didaktischen Zwecken. Aber nicht mit dem Zeigefinger, sondern lustvoll. (Facts, netzwoche, smile, 8.5. Medical Tribune, 12.4., surprise 13.5.)
«sport. rauchfrei.» — Rote Karte für Tabak in der Sportwelt
Die Bundesämter für Gesundheit und für Sport sowie Swiss Olympic haben unter dem Patronat von Adolf Ogi die Aktion «sport. rauchfrei.» lanciert. Sie richtet sich an die 81 Schweizer Sportverbände und deren Vereine und steht im Rahmen der weltweiten WHO-Kampagne gegen den Tabak im Sport. Der Ausbeutung des Sports durch die Tabakindustrie sei weltweit en Ende zu setzen, erklärte Adolf Ogi, Uno-Sonderberater für Sport. Wer die Charta unterschreibt, kann Preise im Wert von 50’000 Franken gewinnen. (Werbewoche Newsmail, sda, ats, 16.5., 24heures, Neue Luzerner Zeitung, Zürich Express, Tages Anzeiger, NZZ; Basler Zeitung, Berner Zeitung, 20 Minuten, Tribune de Genève, Der Landbote, Corriere del Ticino, St. Galler Tagblatt, Le Quotidien Jurassien, Die Südostschweiz, Le Temps, 17.5., L’Illustré 22.5., Corriere del Ticino, 23.5.)
Sport ohne Tabak: Kantonal, National, International
Der Tag des Nichtrauchens vom 31. Mai hat dieses Jahr das Motto «Sport ohne Tabak». Wer mit Rauchen aufhört, leistet im Sport spürbar mehr. Der internationale Rauchertag fällt zusammen mit dem Start der Fussball-WM, die zum ersten mal tabakfrei sein wird. Die EU startet ebenfalls am 31. Mai die Kampagne «Feel free to say no». Sie wird unterstützt vom Europäischen Fussballverband und richtet sich vorab an Kinder und Jugendliche. (sda, 27.5., der Bund, Giornale del Popolo, Bündner Tagblatt, 28.5., NZZ 30.5., Freiburger Nachrichten, Tages Anzeiger, BZ, 31.5.)
Umstrittene Tabakstudien: Urteil wegen übler Nachrede
Die beiden Präsidenten der Genfer Anti-Tabak-Vereinigungen CIPRET und OxyGenève sind vom Genfer Polizeigericht wegen übler Nachrede verurteilt worden. Sie müssen Professor Rylander je 4000 Franken Wiedergutmachung bezahlen. Der schwedische Wissenschafter, ehemaliger Mitarbeiter des Genfer ISPM, war öffentlich beschuldigt worden, eine Tabakstudie verfälscht zu haben. (sda, 24.5., NZZ, Tages Anzeiger, Le Temps, Tribune de Genève, 24 heures, Le Matin, TxT, La Liberté, 25.5., WoZ, 30.5.)
Snus lässt Swedish Match abheben
Der frühere Streichholz- und Zigarettenkonzern Swedish Match macht mit der Kautabak-Variante dicke Geschäfte – trotz Warnungen von Gesundheitsexperten und fehlender Zulassung in anderen EU-Ländern. Zehn Prozent aller Schweden stecken sich Snus, eine Art Kautabak, in den Mund. Die EU hat den Verkauf innerhalb der Union aus Gesundheitsgründen verboten. Snus führt zu einer starken Nikotinabhängigkeit. Eine Portion enthält so viel Nikotin wie zwei Zigaretten. (Handelszeitung, 22.5.)
Antitabakpreis für FIFA
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat der internationalen Fussballvereinigung FIFA den Antitabakpreis verliehen. Die FIFA erhält den Preis für die Entscheidung, die Fussball-WM 2002 tabakfrei durchzuführen. Der Preis wird am 28. Mai in Seoul anlässlich des Kongresses überreicht. Gemäss Abkommen zwischen den beiden Organisationen wird es an der WM keine Tabakwerbung geben. (24 heures 17.5, sda/ats 23.5., persönlich 23.5., Tribune de Genève, 24.5.)
Sponsoring dient zur Tarnung von Zigarettenwerbung
Die WHO hat zum Weltnichtrauchertag einen generellen Verzicht auf Zigarettenwerbung bei Sportanlässen gefordert. Gleichzeitig erhob die WHO in einem veröffentlichten Bericht erneut schwere Vorwürfe gegen die Tabakindustrie. Diese pumpe jedes Jahr Hunderte von Millionen Dollar in Sportveranstaltungen, um für ihre Produkte zu werben. (NZZ, 31.5.)
Rauchen schadet – Let it be
Am 31. Mai, dem Tag des Nichtrauchens, beginnt der nationale Rauchstopp-Wettbewerb. Als Preise zu gewinnen sind einmal 5000 Franken und zehn mal 500 Franken. Alle Raucherinnen und Raucher können teilnehmen, die vom 31. Mai bis zum 28. Juni nicht rauchen. (Wochen-Zeitung, Zuger Bieter, Fricktaler Bote 16.5., St. Galler Tagblatt 17.6., La Pagina, Lausanne Cité, 22.5., 20 Minuten, Brückenbauer, Neue Urner Zeitung, 28.5.)
Apotheker starten Kampagne
95 % aller Raucherinnen und Raucher haben sich bereits einmal vorgenommen, Morgen dem Tabakkonsum ein Ende zu setzen. Den Worten folgen oft keine Taten. Die Genfer Apotheker-Gesellschaft startet nun eine Kampagne gegen den Tabakkonsum. Die Apotheker wollen ihre Kunden beim Rauch-Stopp unterstützen, beraten und betreuen. (Tribune de Genève, 24.5., Le Courrier, 24.5.) Auch in Basel bieten Apotheker ausstiegswilligen Raucherinnen und Rauchern Unterstützung. (Basler Zeitung, 29.5.)
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Die Nikotinersatzpräparate sollten von den Krankenkassen vergütet werden, so Jean-Charles Rielle des Informationszentrums für Tabakprävention in Genf. Die Nikotinabhängigkeit sei eine Krankheit, die Kosten der Nikotinpräparate weit geringer als die Behandlung der Folgekrankheiten, die durch den Tabakkonsum verursacht werden. (Construire, 30.4.)
Rauchfrei an die WM
Am 31. Mai findet in Seoul das Eröffnungsspiel der Fussball-Weltmeisterschaft statt. Sport und Rauchen gehören nicht zusammen. Verschiedene Schweizer Kantone haben im Vorfeld der WM einen Nichtraucher-Wettbewerb lanciert. Wer vom 20. – 31. Mai auf den Tabakkonsum verzichtet, kann eine Reise zum Finalspiel der WM gewinnen. Der Rauchstopp muss durch jemanden bezeugt werden, die Rauchabstinenz wird anhand eines biologischen Tests überprüft. (Aargauer Woche, 2.5.)
Lunge und Kopf brauchen Frischluft
Wer am Arbeitsplatz dem unfreiwilligen Mitrauchen über längere Zeit ausgesetzt ist, geht ein gesundheitliches Risiko ein. Jeder Arbeitnehmer hat ein Recht auf einen rauchfreien Arbeitsplatz. Der Nichtraucherschutz kann überall dort verwirklicht werden, wo nicht besondere Umstände geltend gemacht werden können, wie zum Beispiel im Gastgewerbe. Zuerst soll das Gespräch mit dem Arbeitgeber gesucht werden. Hat man damit keine Chance, kann das kantonale Arbeitsinspektorat eingeschaltet werden. (Work, 3.5.)
Keine Angst vor dem Rauchverbot
Klare Regeln, wo im Betrieb geraucht werden darf, beugen Streitigkeiten zwischen Rauchenden und Nichtrauchenden vor. Wird ein rauchfreier Betrieb avisiert, lässt sich dies mit einigen wirksamen Massnahmen bewerkstelligen, ohne dass Rauchende diskriminiert werden. Personalverantwortliche finden für ein solches Vorhaben Tipps unter www.at-schweiz.ch (HR-Today, 10.5.)
Norwegen wird rauchfrei
Als erstes Land in Europa plant Norwegen ein absolutes Rauchverbot in Bars und Restaurants. Dem Parlament soll im kommenden Herbst ein entsprechendes Gesetzesvorhaben vorgelegt werden. Verschiedene Verbände im Gastronomiebereich haben sich bereits für das Rauchverbot ausgesprochen. (AWP-News, 1.5.) Die norwegische Regierung will auch keinerlei Werbung für Tabakprodukte mehr zulassen. Geplant ist ein kompromissloses Anti-Tabak-Gesetz. (Werbewoche, 6.5.)
Nichtraucher ohne Gewichtszunahme
Viele Rauchende – und insbesondere Frauen – befürchten, nach einem Rauchstopp auch eine Gewichtszunahme in Kauf nehmen zu müssen. Nikotin ist bekanntlich ein Appetithemmer. Ein Rauchstopp kann den körpereigenen Kalorienverbrauch reduzieren. Gemäss einer amerikanischen Studie, nehmen Frauen nach einem Rauchstopp durchschnittlich 3.8 Kilos zu. Das Normalgewicht pendelt sich aber nach spätestens einem Jahr wieder ein. Raucherinnen und Raucher haben oft weniger gesunde Essgewohnheiten als Nichtraucher. Eine Veränderung dieser Gewohnheiten ist zusammen mit einem Rauchstopp daher empfehlenswert. Auch sollte der fehlende Tabakkonsum nicht durch Essen ersetzt werden. (Arc Hebdo, 10.5.)
Raucher sind anfälliger auf Karies
Tabakkonsum richtet enorme Schäden in der Mundhöhle an. Das Immunsystem wird geschwächt und begünstigt Zahnbettentzündungen (Paradontitis). Bei Rauchern ist Paradontitis zwei- bis dreimal häufiger als bei Nichtrauchern. Auf Grund des reduzierten Speichelflusses findet man zudem eine viel höhere Konzentration an Zahnfäulnis erregenden Bakterien. (Gesundheit Sprechstunde, 10.5.)
Spielende Botschaft
Computer-Games helfen den Gesundheitsbehörden. Bei «Smoke Attack» können Rauchfeinde ihre Aggressionen abbauen. Der Gamer macht sich Gedanken über Sinn und Unsinn des Rauchens. Computer Spiele dienen didaktischen Zwecken. Aber nicht mit dem Zeigefinger, sondern lustvoll. (Facts, netzwoche, smile, 8.5. Medical Tribune, 12.4., surprise 13.5.)
«sport. rauchfrei.» — Rote Karte für Tabak in der Sportwelt
Die Bundesämter für Gesundheit und für Sport sowie Swiss Olympic haben unter dem Patronat von Adolf Ogi die Aktion «sport. rauchfrei.» lanciert. Sie richtet sich an die 81 Schweizer Sportverbände und deren Vereine und steht im Rahmen der weltweiten WHO-Kampagne gegen den Tabak im Sport. Der Ausbeutung des Sports durch die Tabakindustrie sei weltweit en Ende zu setzen, erklärte Adolf Ogi, Uno-Sonderberater für Sport. Wer die Charta unterschreibt, kann Preise im Wert von 50’000 Franken gewinnen. (Werbewoche Newsmail, sda, ats, 16.5., 24heures, Neue Luzerner Zeitung, Zürich Express, Tages Anzeiger, NZZ; Basler Zeitung, Berner Zeitung, 20 Minuten, Tribune de Genève, Der Landbote, Corriere del Ticino, St. Galler Tagblatt, Le Quotidien Jurassien, Die Südostschweiz, Le Temps, 17.5., L’Illustré 22.5., Corriere del Ticino, 23.5.)
Sport ohne Tabak: Kantonal, National, International
Der Tag des Nichtrauchens vom 31. Mai hat dieses Jahr das Motto «Sport ohne Tabak». Wer mit Rauchen aufhört, leistet im Sport spürbar mehr. Der internationale Rauchertag fällt zusammen mit dem Start der Fussball-WM, die zum ersten mal tabakfrei sein wird. Die EU startet ebenfalls am 31. Mai die Kampagne «Feel free to say no». Sie wird unterstützt vom Europäischen Fussballverband und richtet sich vorab an Kinder und Jugendliche. (sda, 27.5., der Bund, Giornale del Popolo, Bündner Tagblatt, 28.5., NZZ 30.5., Freiburger Nachrichten, Tages Anzeiger, BZ, 31.5.)
Umstrittene Tabakstudien: Urteil wegen übler Nachrede
Die beiden Präsidenten der Genfer Anti-Tabak-Vereinigungen CIPRET und OxyGenève sind vom Genfer Polizeigericht wegen übler Nachrede verurteilt worden. Sie müssen Professor Rylander je 4000 Franken Wiedergutmachung bezahlen. Der schwedische Wissenschafter, ehemaliger Mitarbeiter des Genfer ISPM, war öffentlich beschuldigt worden, eine Tabakstudie verfälscht zu haben. (sda, 24.5., NZZ, Tages Anzeiger, Le Temps, Tribune de Genève, 24 heures, Le Matin, TxT, La Liberté, 25.5., WoZ, 30.5.)
Snus lässt Swedish Match abheben
Der frühere Streichholz- und Zigarettenkonzern Swedish Match macht mit der Kautabak-Variante dicke Geschäfte – trotz Warnungen von Gesundheitsexperten und fehlender Zulassung in anderen EU-Ländern. Zehn Prozent aller Schweden stecken sich Snus, eine Art Kautabak, in den Mund. Die EU hat den Verkauf innerhalb der Union aus Gesundheitsgründen verboten. Snus führt zu einer starken Nikotinabhängigkeit. Eine Portion enthält so viel Nikotin wie zwei Zigaretten. (Handelszeitung, 22.5.)
Antitabakpreis für FIFA
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat der internationalen Fussballvereinigung FIFA den Antitabakpreis verliehen. Die FIFA erhält den Preis für die Entscheidung, die Fussball-WM 2002 tabakfrei durchzuführen. Der Preis wird am 28. Mai in Seoul anlässlich des Kongresses überreicht. Gemäss Abkommen zwischen den beiden Organisationen wird es an der WM keine Tabakwerbung geben. (24 heures 17.5, sda/ats 23.5., persönlich 23.5., Tribune de Genève, 24.5.)
Sponsoring dient zur Tarnung von Zigarettenwerbung
Die WHO hat zum Weltnichtrauchertag einen generellen Verzicht auf Zigarettenwerbung bei Sportanlässen gefordert. Gleichzeitig erhob die WHO in einem veröffentlichten Bericht erneut schwere Vorwürfe gegen die Tabakindustrie. Diese pumpe jedes Jahr Hunderte von Millionen Dollar in Sportveranstaltungen, um für ihre Produkte zu werben. (NZZ, 31.5.)
Rauchen schadet – Let it be
Am 31. Mai, dem Tag des Nichtrauchens, beginnt der nationale Rauchstopp-Wettbewerb. Als Preise zu gewinnen sind einmal 5000 Franken und zehn mal 500 Franken. Alle Raucherinnen und Raucher können teilnehmen, die vom 31. Mai bis zum 28. Juni nicht rauchen. (Wochen-Zeitung, Zuger Bieter, Fricktaler Bote 16.5., St. Galler Tagblatt 17.6., La Pagina, Lausanne Cité, 22.5., 20 Minuten, Brückenbauer, Neue Urner Zeitung, 28.5.)
Apotheker starten Kampagne
95 % aller Raucherinnen und Raucher haben sich bereits einmal vorgenommen, Morgen dem Tabakkonsum ein Ende zu setzen. Den Worten folgen oft keine Taten. Die Genfer Apotheker-Gesellschaft startet nun eine Kampagne gegen den Tabakkonsum. Die Apotheker wollen ihre Kunden beim Rauch-Stopp unterstützen, beraten und betreuen. (Tribune de Genève, 24.5., Le Courrier, 24.5.) Auch in Basel bieten Apotheker ausstiegswilligen Raucherinnen und Rauchern Unterstützung. (Basler Zeitung, 29.5.)
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