Ständeratskommission für Raucherlokale
Die Gesundheitskommission des Ständerates nähert sich beim Schutz vor dem Passivrauchen dem Nationalrat an. In Betrieben mit einer dem Publikum zugänglichen Fläche von unter 100 Quadratmetern soll das Rauchen weiterhin erlaubt sein. (sda/ats: 27.08.2008; Der Bund, Die SüdostschweizNeue Luzerner Zeitung, Neue Zürcher Zeitung, Solothurner Zeitung, Tages Anzeiger, 20 Minuten, Aargauer Zeitung, Basler Zeitung, Berner Zeitung, , Le Temps, 24 heures, Corriere del Ticino, Radio Sunshine: 28.08.2008).
Das Päckchen Zigaretten zu 7.50 Franken
Die Tabaksteuer muss laut der Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention (at) massiv erhöht werden, damit eine eindeutige Senkung des Konsums gelingt. Die Organisation fordert, dass das Päckchen Zigaretten bereits im kommenden Jahr 7.50 Franken kosten soll. (baz.online, Online-Ausgabe, Associated Press AP, winti-guide.ch, Online-Ausgabe, Tele M1: 20.08.2008; 20 Minuten, Aargauer Zeitung, Basellandschaftliche Zeitung, Berner Rundschau, Bote der Urschweiz, Der Bund, Die Südostschweiz, Grenchner Tagblatt, Langenthaler Tagblatt, Limmattaler Zeitung, Luzerner Nachrichten, Neue Luzerner Zeitung, Neue Nidwaldner Zeitung, Neue Obwaldner Zeitung, Neue Schwyzer Zeitung, Neue Urner Zeitung, Neue Zuger Zeitung, Neue Zürcher Zeitung, News, Oltner Tagblatt, Solothurner Zeitung, St.Galler Tagblatt, Tagblatt für den Kanton Thurgau, Tagesanzeiger, Walliser Bote, Zofinger Tagblatt, 20 Minuten: 21.08.2008).
St. Gallen: Grosse Diskussion um Ausnahmeregelungen von Rauchverbot
Im ganzen Kanton St. Gallen herrscht ab 1. Oktober Rauchverbot in Restaurants. Die Gemeinden dürfen Ausnahmen bewilligen, wenn die Erstellung eines Raucherraums „unzumutbar“ ist. Zahlreiche Gastrobetriebe haben nun bei der Gemeinde ein Ausnahmegesuch eingereicht. Befürworter einer umfassenden Regelung fordern nun eine Streichung der Ausnahmeregelung. (Gastro Journal: 14.08.2008; Wiler Zeitung, Sarganserländer, St. Galler Tagblatt; 15.08.2008; 20 Minuten, Radio Energy Zürich: 20.08.2008; stadt24.ch, Online-Ausgabe, St. Galler Tagblatt, Online-Ausgabe: 27.08.2008; Bündner Tagblatt, Werdenberger & Obertoggenburger 28.08.2008; Allgemeiner Anzeiger, Alttoggenburger: 29.08.2008; Zürichsee-Zeitung, stadt24.ch: 30.08.2008).
St. Gallen: Weitere Initiativen zum Schutz vor Passivrauchen
Das Gesetz, das im Oktober in St. Gallen in Kraft tritt, geht einigen zu wenig weit, andern dagegen nicht weit genug: Die Raucherliga organisiert am 21. August eine Demo gegen das Rauchverbot in Restaurants. Eine Initiative „zur Rettung der Raucherbeizen“ ist ebenfalls geplant. Zugleich haben die Lungenliga St. Gallen, die Ärztegesellschaft des Kantons und die Krebsliga St. Gallen- Appenzell mit dem Sammeln von Unterschriften für die Volksinitiative „Schutz vor dem Passivrauchen für alle“ begonnen. (20 Minuten: 06.08.2008; Radio Zürisee, DRS 1: 12.08.2008; 20 Minuten, Tagesanzeiger, stadt24.ch, St. Galler Tagblatt, News, Shn.ch, Medical Tribune Online, Le Matin, Le Temps, 20 minutes, Basler Zeitung: 13.08.2008; Toggenburger Zeitung, Zürichsee-Zeitung: 14.08.2008; St. Galler Tagblatt 15.08.2008; St. Galler Tagblatt: 15.08.2008; Gastro Journal: 28.08.2008; 20 Minuten, Online-Ausgabe: 31.08.2008)
Zürich: Kehrtwende des Regierungsrats
Meinungsumschwung der Zürcher Regierung bei Rauchverbot in Restaurants. Entgegen der ursprünglichen Haltung unterstützt der Zürcher Regierungsrat die Volksinitiative der Lungenliga nun doch nicht, sondern empfiehlt den Gegenvorschlag zur Annahme. Der Gegenvorschlag sieht Ausnahmeregelungen für Gastrobetriebe mit maximal 35 Plätzen vor. (Punkt.ch, Radio 1, Radio 24, DRS 1, sprechzimmer.ch, Sonntag CH, Online-Ausgabe, Neue Zürcher Zeitung, Blick am Abend: 12.08.2008;
20 Minuten, Zürcher Unterländer, toponline.ch, Der Landbote, Aargauer Zeitung, punkt.ch, Sonntag, Online-Ausgabe: 13.08.2008; Gastro Journal, Neue Zürcher Zeitung: 14.08.2008).
Tabakwerbung in Berner Bahnhöfen nicht gestattet
Im Kanton Bern darf auf öffentlichem und auf von solchem einsehbaren Grund keine Tabakwerbung hängen. Die SBB liessen trotzdem Zigarettenwerbung zu. Dann griff der Kanton ein – und setzt nun das Gesetz durch. (sda/ats, Berner Zeitung, 20 Minuten, Online-Ausgabe, Capital FM, DRS 1, Radio 32, TeleBärn: 27.08.2008, 20 Minuten, Langenthaler Tagblatt, Le Temps, persoenlich.com, Internet-Newsletter, Berner Zeitung, Bieler Tagblatt, Der Bund, Werbewoche, google.ch, Klein Report, Internet-Newsletter, Punkt.ch, bahnonline.ch, www.be.ch: 28.08.2008; Frutigländer: 29.08.2008).
Zürich: Unsicherheiten bezüglich Angaben bei Initiative von Lungenliga
Die kantonale Volksinitiative „Schutz vor Passivrauchen“ will das Rauchen in Gastrobetrieben grundsätzlich verbieten. Sie lässt jedoch die Möglichkeit offen, separate Räume für rauchende Gäste zu schaffen, falls es die Platzverhältnisse zulassen. Keine Angabe macht die Initiative der Lungenliga, ob diese sogenannten Fumoirs bedient sein sollen. Im Bericht des Kantonsrates steht jedoch, dass die Initiative unbediente Fumoirs fordere. Die Lungenliga fordert nun, dass der Regierungsrat den Sachverhalt mit einer Medienmitteilung richtig stellt. Sie befürchtet, dass die Stimmberechtigten sonst in die Irre geführt und für den milderen Gegenvorschlag des Kantonsrates votierten. (Tages Anzeiger: 12.08.2008; DRS 1: 27.08.2008; Tages Anzeiger: 28.08.2008, Punkt.ch: 29.08.2008).
EU will selbstauslöschende Zigarette
Die EU-Kommission möchte, dass in spätestens drei Jahren nur noch Zigaretten verkauft werden, die sich nach kurzer Zeit selber löschen, wenn nicht daran gezogen wird. Ziel der Einführung ist es, das Rauchen sicherer zu machen. Laut der EU-Konsumentenschutzkommissarin liessen sich damit in der EU mindestens 2000 Menschenleben pro Jahr retten. (sda/ats, Punkt.ch, Teletext 3 SAT, Teletext SF1, Radio Argovia, Radio Basilisk, Radio Top, Schweizer Fernsehen, Online-Ausgabe, Sonntag, Online-Ausgabe, Tagesanzeiger, Zisch, Online-Ausgabe, Teletext TeleZüri: 05.08.2008; Tagesanzeiger, Punkt.ch, 20 Minuten, Basler Zeitung, Blick, Die Südostschweiz, Le Matin, Le Matin Bleu, Le Temps, Neue Luzerner Zeitung, News: 06.08.2008).
USA verschärfen Kontrolle der Tabakindustrie
Das US-amerikanische Repräsentantenhaus hat mit grosser Mehrheit beschlossen, die Tabakindustrie zukünftig einer staatlichen Kontrolle zu unterstellen. Diese soll durch die Food and Drug Administration erfolgen. Sie könnte ein komplettes Verbot von Tabakwaren in den USA anweisen oder einzelne gesundheitsschädliche Inkredentien aus den Zigaretten verbannen. Jedoch hat der Präsident Bush bereits seinen Widerstand zum Gesetz angekündigt. Bei einem Veto des Präsidenten müsste der Kongress dieses wiederum kippen. (Pressetext, Internet-Newsletter: 01.08.2008; Zeitpunkt.ch, Online-Ausgabe: 03.08.2008).
Liechtenstein: Rauchen im Freien ohne Heizung
Seit Inkrafttreten des Rauchverbots am 1. Juli müssen Rauchende im Fürstentum Liechtenstein im Freien rauchen. Die Wirte befürchten, dass bei Einzug der kalten Jahreszeit die rauchende Kundschaft den Gaststätten fernbleiben wird. Der Einsatz von Aussenheizungen wie beispielsweise Heizpilze ist in Lichtenstein gemäss Baugesetz verboten. (Liechtensteiner Vaterland: 06.08.2008; Liechtensteiner Vaterland: 07.08.2008; Werdenberger & Obertoggenburger: 08.08.2008; Gastro Journal: 14.08.2008).
Liechtenstein: Gastronomie lanciert Volksinitiative zum Tabakpräventionsgesetz
Der Verband „Gastronomie Liechtenstein“ lanciert eine Volksinitiative gegen das absolute Rauchverbot in der Gastronomie. 1000 Unterschriften müssen gesammelt werden, damit das Volk an der Urne abstimmen kann. Die Volksinitiative will, dass in sogenannten Fumoirs geraucht werden darf. Betriebe, die nur über einen Gastraum verfügen, sollen als Raucherbetriebe genehmigt werden. Die Umsatzeinbussen für die Gastronomie sind bereits einen Monat nach Inkrafttreten des Gesetzes eingetreten. Gäste wandern ins benachbarte Ausland ab. Der Vorstand der Gastronomie Liechtenstein hält deshalb in einem Schreiben fest, dass es nun Zeit sei, die Bevölkerung um ihre Meinung zu bitten. (Liechtensteiner Vaterland, Volksblatt: 29.08.2008; Werdenburger & Obertoggenburger: 30.08.2008).
Deutschland: Gericht hebt Rauchverbot auf
Das Bundesverfassungsgericht ist gegen ein sofortiges, generelles Rauchverbot in den Gaststätten von Berlin und Baden-Würtemberg. Als Grund nannten die Richter unverhältnismässige Eingriffe in die Berufsfreiheit und damit zusammenhängende Einkommenseinbussen. Sie stellten fest, dass kleinere Restaurants teilweise Umsatzeinbussen erlitten hatten. Deshalb darf in Beizen bis 75 Quadratmeter bis Ende 2009 vorübergehend wieder geraucht werden. Laut einer repräsentativen Emnid-Umfrage wünschen sich 56 Prozent der Bürgerinnen und Bürger ein Rauchverbot mit Ausnahmeregelungen. 81 Prozent sprachen sich für eine landesweit einheitliche Regelung des Rauchverbots in Restaurants aus. (News: 04.08.2008; expresso, Liechtensteiner Vaterland: 05.08.2008).
Radioaktives Metall Polonium-210 ist im Zigarettenrauch enthalten
Die amerikanische Zeitschrift l’American Journal of Public Health erinnerte daran, dass das radioaktive Metall Polonium-210 im Zigarettenrauch enthalten ist. Bereits seit einem halben Jahrhundert ist die Gefährlichkeit dieses Metalls bekannt. Mit jeder Zigarette atmet eine rauchende Person Polonium-210 und damit radioaktive Alpha-Teilchen ein. Da sämtlicher Zigarettenrauch Polonium-210 enthält, sind auch Passivraucher gefährdet. Personen, die eineinhalb Päckchen Zigaretten pro Tag rauchen, nehmen jährlich eine Strahlenmenge auf, die rund 300 Röntgenaufnahmen der Lunge entspricht. Die Zeitschrift zeigt auf, dass die Zigarettenherstellerfirmen über die Gefährlichkeit dieses Metalls wussten, aber damit nicht an die Öffentlichkeit gingen. Dafür investierten sie in Studien, um sich des Problems dieses Metalls zu entledigen. (sda/ats: 26.08.2008; Corriere del Ticino: 27.08.2008; Google.ch, Onliine-Ausgabe: 28.08.2008; Le Temps. 29.08.2008).
Rauchen vervielfacht das Hirnschlagrisiko
Der Nikotinkonsum erhöht das Hirnschlagrisiko bei jungen Frauen massiv. Forscher analysierten unter Berücksichtigung aller Risikofaktoren für eine Herz-Gefässerkrankung 466 Hirnschlag-Patientinnen, zwischen 15- und 49-jährig, 604 Frauen ohne Hirnschlag. Es zeigte sich, dass das Auftreten eines Hirnschlags stark von der Nikotindosis abhängt. Je mehr geraucht wurde, desto wahrscheinlicher war das Risiko, einen Hirnschlag zu erleiden. Bei den Frauen, die mit dem Rauchen aufgehört hatten, sank das Risiko zweieinhalb Jahre nach dem Rauchstop wieder auf dasjenige von Nichtraucherinnen ab. Ex-Raucherinnen hatten im Vergleich zu Nichtraucherinnen also kein erhöhtes Hirnschlagrisiko. (News: 26.08.2008; sprechzimmer.ch, Online-Ausgabe: 27.08.2008; ).
Aargau: Projekt „1. Lehrjahr rauchfrei“
Die einjährige Testphase des Projektes „1. Lehrjahr rauchfrei“, initiiert von der Lungenliga Aargau, Departement für Gesundheit und Soziales sowie „Aarau eusi gsund Stadt“ ist erfolgreich abgeschlossen worden. Von den ursprünglich 20 teilnehmenden Jugendlichen aus drei Pilotbetrieben sind 18 rauchfrei geblieben. Das Projekt wird nun auf den gesamten Kanton ausgeweitet. Alle Aargauer Betriebe mit nichtrauchenden Lehrlingen im 1. Lehrjahr (2008/09) können teilnehmen. Die Belohnung (200 Franken) für die erfolgreichen Jugendlichen wird je zur Hälfte von den Ausbildungsbetrieben und vom Projekt übernommen. (Radio Argovia: 20.08.2008; Aargauer Zeitung, DRS 1: 22.08.2008; Der Freischütz: 26.08.2008; Aarauer Nachrichten, Woche, Zofinger Nachrichten, Radio Argovia: 28.08.2008; AZ Baden: 29.08.2008).
Krebsspezialisten beraten Preisproblematik
In Genf ist der 20. Weltkrebskongress eröffnet worden. Rund 2500 Fachleute nehmen daran teil. Hauptthema der Tagung sind die hohen Kosten der Krebsmedikamente, die vielen Kranken den Zugang zu schmerzlindernden Medikamenten versperren. Weltweit leiden heute knapp 25 Millionen Menschen an Krebs. Die Tendenz ist steigend. Drei Viertel der Fälle treten in Entwicklungsländern auf, da diesen Patienten der Zugang zu neuen Therapien verwehrt bleibt. Gesundheitsexperten kritisieren zudem auch das aggressive Marketing der Tabakindustrie in Entwicklungslungsländern und forderten Tabakpräventionsmassnahmen. Gemäss Meinung der Krebsliga ist eine globale Initiative nötig, um dieser Entwicklung entgegenzutreten. Die Organisatorin des Kongresses, die Internationale Vereinigung gegen Krebs, ist bereit, diese Rolle zu übernehmen. Die Vereinigung Europäischer Krebsligen forderte, dass jedes europäische Land rund drei Euro pro Einwohner und Jahr in die Tabakprävention investieren sollte. (sda/ats, LaLiberté.ch, Online-Ausgabe, Le Nouvelliste, Online-Ausgabe, swissinfo.ch, Online-Ausgabe, Le Journal du Jura, Online-Ausgabe:, edicom.ch, Online-Ausgabe, bluewin.ch, Online-Ausgabe, Le Temps, Le Matin, 20 minutes, Online-Augabe, tsr.ch, Online-Ausgabe, Tribune de Genève, Online-Ausgabe, search.ch, Online-Ausgabe: 27.08.2008; Die Südostschweiz, Teletext TSR 1, Teletext TSR 2, DRS 1, Tribune de Genève: 28.08.2008, SonntagsZeitung, DRS 1: 31.08.2008).
Steigerung des Verkaufs im ersten Halbjahr 2008 im Detailhandel
Gemäss den provisorischen Ergebnissen des Bundesamtes für Statistik konnten im ersten Halbjahr 2008 die Detailhandelsumsätze eine Steigerung von 4,4 Prozent verzeichnen. Am meisten zugelegt hat dabei die Gruppe «Nahrungsmittel, Getränke, Tabak und Raucherwaren» mit 5,8 %. (Radio Zürisee, stadt24.ch, thurgau24.ch, appenzell24.ch, leaderonline.ch: 18.08.2008)
Philip Morris will Rothmans Canada zurückkaufen
Philip Morris hat Rothmanns Canada, der Nummer Zwei im kanadischen Tabakgeschäft, ein Übernahmeangebot über 2,1 Milliarden Schweizer Franken gemacht. Die Konzernleitung hat das Angebot den Aktionären zur Annahme empfohlen. Das Angebot von Philip Morris ist geknüpft an die Bedingung, einen Konsens mit den kanadischen Behörden über eine Untersuchung zum Zigarettenschmuggel zu finden. Rothmans Benson & Hedges und Imperal Tobacco Canada haben einer Geldstrafe von total 1,15 Milliarden US-Dollar für Beihilfe zu Schmuggel zugestimmt. (24 heures online, Tribune de Genève online, Philip Morris International online: 01.08.2008)
Grossfusion chinesischer Zigarettenhersteller
Die chinesichen Zigarettenhersteller Hongyun und Honghe schliessen sich zum viertgrössten Zigarettenhersteller weltweit, nach Philip Morris, American Tobacco, Japan Tobacco und Imperial Tobacco, zusammen. In China werden weltweit die meisten Zigaretten hergestellt. Die Regierung muss der Fusion noch zustimmen. (CASH daily: 27.08.2008)
Tabakindustrie setzt auf Kau- und Schnupftabak
In Liechtenstein und in der Schweiz werden weniger Zigaretten verkauft. Die Tabakindustrie sieht sich daher nach Alternativen um und will vermehrt auf Kau- und Schnupftabak setzen, insbesondere auf Snus aus Schweden. Die Tabakindustrie will dabei Snus als gesündere Alternative des Tabakkonsums hinstellen. Doch auch Snus enthält Nikotin, macht abhängig und ist gesundheitsschädigend. In der Schweiz ist der Verkauf, nicht aber der Konsum von Snus verboten. (Volksblatt: 02.08.2008, Schulblatt Thurgau: 19.08.2008).
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