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Zwei Monate nach in Kraft treten des umfassenden Schutzes vor Passivrauchen in öffentlichen Räumen ist bereits eine merklicher Rückgang von zerebral-vaskulären Erkrankungen – von Schlaganfällen und Herzinfarkten – auszumachen. Laut einer Untersuchung des französischen Gesundheitsministeriums gab es 15 Prozent weniger Infarkte als im Vorjahr. Vor allem bei der Gruppe der unter 65-Jährigen ist ein starker Rückgang festzustellen. (Bluewin, Online-Ausgabe, edicom, Online-Ausgabe, Google, Online-Ausgabe, Hebdo, Online-Ausgabe, Le Matin, Online-Ausgabe: 23.02.2008; Le Temps: 25.02.2008).
Frankreich: Umsatzrückgang im Gastgewerbe
Seit bald zwei Monaten gilt in Frankreich ein umfassender Schutz vor Passivrauchen im öffentlichen Raum. Die Konsequenz fürs Gastgewerbe insgesamt ist ein Umsatzrückgang von sechs Prozent, wie eine Untersuchung der «Union des métiers et industries de l’hôtellerie» (Umih) ergeben hat. Noch mehr getroffen sind die allgegenwärtigen «Bars-Tabacs». Sie melden zwölf Prozent Umsatzrückgang dort, wo der Tabakverkauf mit einer Brasserie verbunden ist. Gar 20 Prozent Umsatzrückgang beklagen reine «Bars-Tabacs». (Le Matin: 02.02.2008; sda/ats: 04.02.2008; L’Agefi, Online-Ausgabe, Le Matin, Online-Ausgabe: 19.02.2008; GastroJournal: 21.02.2008).
Frankreich: Seit 1.1.2008 Rauchverbot in Cafés, Bars und Restaurants
Vor einem Jahr trat in Frankreich ein Rauchverbot an Arbeitsplätzen und in öffentlich zugänglichen Gebäuden in Kraft. Jetzt gilt es auch in den Cafés, Bars, Restaurants, Diskotheken und Spielkasinos. Das Gesetz sieht bei Verstössen Bussen von 63 Euro für Raucher und 135 Euro für Wirte vor. Vor allem die Besitzer der rund 19 000 Tabac-Bars fürchten um ihre Existenz. Die Vorschrift, einen separaten Raucherraum einzurichten, halten sie für unumsetzbar. (sda/ats, Le Matin: 31.1.2.07; Le Matin: 1.1.08; sespace.ch: 1.1.2008; sda/ats, Basler Zeitung: 2.1.08; Tribune de Genève, NEWS, Le Matin Bleu, Le Temps, Corriere del Ticino, Basler Zeitung, 24heures: 3.1.08; edicom.ch: 9.1.08).
Proteste gegen Schutz vor Passivrauchen in Frankreich
In Hinblick auf die Einführung des Schutzes vor Passivrauchen in französischen Bars und Restaurants auf den ersten Januar 2008 sind in Paris mehrere Tausend Tabakverkäufer auf die Strasse gegangen. Die Demonstranten, viele davon Betreiber der traditionellen Verkaufsstellen, befürchten starke Umsatzeinbussen durch das Rauchverbot. Die Tabakverkäufer fordern weniger strenge Auflagen. So soll es möglich sein, Räume mit Dunstabzug einzurichten, die dafür aber nicht so streng abgeschirmt werden. Kleinere Verkaufsstellen auf dem Land sollen selbst entscheiden können, ob sie das Rauchen verbieten wollen. Verhandlungen mit Gesundheitsministerin Roselyne Bachelot hatten jedoch kein Ergebnis gebracht. (sda/ats, Aargauer Zeitung, Online-Ausgabe, Blick, Online-Ausgabe, Heute, Online-Ausgabe, Le Matin, Online-Ausgabe, punkt.ch, Online-Ausgabe, Sonntag, Online-Ausgabe, Volksblatt, Online-Ausgabe: 21.11.07; Bluewin, Online-Ausgabe: 22.11.07).
Frankreich erhöht Zigarettenpreise
In Frankreich sind die Zigarettenpreise am ersten August um sechs Prozent erhöht worden. So kosten Päckchen, die bisher im Schnitt für EUR 5 bzw. CHF 8.25 verkauft wurden, neu EUR 5.30 bzw. CHF 8.74. Somit bleibt Frankreich was den Verkauf von Zigaretten anbelangt das drittteuerste Land hinter Grossbritannien (CHF 12.20) und Irland (CHF 10.55). Das Land, das Zigaretten am billigsten verkauft, ist Lettland (CHF 1.04). (Le Matin, Online-Ausgabe: 02.08.07; 20 Minutes, Le Matin Bleu: 03.08.07; L’Extension, Online-Ausgabe: 04.08.07; Google, Online-Ausgabe, L’Agefi, Online-Ausgabe: 05.08.07; edicom.ch, Online-Ausgabe, Radio Jura Bernois, Online-Ausgabe, TSR: 06.08.07).
Frankreich: Rauchverbot tritt in Kraft
In Frankreich tritt am 1. Februar ein umfassendes Rauchverbot in öffentlich zugänglichen Gebäuden und am Arbeitsplatz in Kraft. Auch Schulhöfe, Spitäler, Perrons und öffentliche Verkehrsmittel werden zu rauchfreien Räumen. Für Cafés, Restaurants und Tabak-Bars gilt eine elfmonatige Übergangsfrist. Bei Nichtbeachtung droht eine Strafe von bis zu 135 Euro. Firmen und Behörden steht es frei, hermetisch abgeschlossene Raucherräume oder -kabinen einzurichten. Viele Unternehmen versuchen auch, ihren Angestellten beim Rauchstopp zu helfen. (Aargauer Zeitung, Basellandschaftliche Zeitung, Basler Zeitung, Berner Zeitung, Bote der Urschweiz, Der Bund, Der Landbote, espace.ch, Online-Ausgabe, google.ch, Online-Ausgabe, news.ch, Online-Ausgabe, Radio RSR, rfj.ch, Online-Ausgabe, Solothurner Zeitung, St.Galler Tagblatt, TagesAnzeiger, Teletext SF, toponline.ch, Online-Ausgabe: 31.01.07).
Frankreich: Rauchverbot ab 2007 in Kraft
Die französische Regierung hat ein Rauchverbot nach dem Vorbild anderer europäischer Länder für alle öffentlichen Plätze verordnet. Dazu hat sie nun offiziell ein Dekret verkündet. Vom 1. Februar 2007 an ist das Rauchen „an allen geschlossenen und überdachten Plätzen, die öffentlich oder aber Arbeitstellen sind“ untersagt. Auch Schulhöfe sollen dann rauchfrei sein. Firmen dürfen allerdings geschlossene Raucherzimmer einführen. Bars, die Zigaretten verkaufen, sowie Hotels, Restaurants, Discotheken und Spielcasinos haben laut Verordnung bis zum 1. Januar 2008 Zeit für die Umstellung. (sda/ats, 20 Minutes, Online-Ausgabe, 24 Heures, Online-Ausgabe, Blick, Online-Ausgabe, edicom.ch, Online-Ausgabe, heute, Online-Ausgabe, Radio Argovia, search.ch, Online-Ausgabe, Tribune de Genève, Online-Ausgabe: 16.11.06; 20 Minuten, Basler Zeitung, Der Bund: 17.11.06).
Rigoroses Rauchverbot in Frankreich
Frankreich plant ein striktes Rauchverbot für alle öffentlichen Plätze nach dem Vorbild anderer europäischer Länder. „Wir wollen ein totales Verbot ohne jede Ausnahme“, sagte Gesundheitsminister Xavier Bertrand dem „Journal du Dimanche“. Das Rauchverbot soll laut Ministerpräsident Dominique de Villepin am 1. Februar 2007 in Kraft treten, wobei Bars, die Zigaretten verkaufen, sowie Hotels, Restaurants, Diskotheken und Casinos noch ein Jahr Aufschub bis zur Umsetzung dieses Verbots erhalten dürften. (sda/ats, Bluewin, Online-Ausgabe, Cash, Online-Ausgabe, espace.ch, Online-Ausgabe, nachrichten.ch, Online-Ausgabe, news.ch, Online-Ausgabe, Radio Sunshine, search.ch, Online-Ausgabe, SF1, SonntagsZeitung, TSI, TSR, Volksblatt, Online-Ausgabe, Zürcher Oberländer, Online-Ausgabe: 08.10.06; 20 Minutes, 24 Heures, Aargauer Zeitung, Die Südostschweiz, Le Matin, Le Matin Bleu, Le Temps, L’Express, Online-Ausgabe, Neue Luzerner Zeitung, Radio Central, Radio DRS, Radio RSR, St. Galler Tagblatt, Tages Anzeiger, Teletext Tele Züri, T-Online, Online-Ausgabe, Tribune de Genève, TSI, TSR: 09.10.06; Berner Zeitung, Der Bund, Der Landbote, Die Südostschweiz, L’AGEFI, Le Temps, NZZ, Solothurner Zeitung, Zürichsee Zeitung: 10.10.06; Bote der Urschweiz: 11.10.06).
Rauchverbot in öffentlichen Gebäuden
Frankreich plant ein rigoroses Rauchverbot. Ab Januar 2007 soll das Rauchen an allen öffentlichen Orten, darunter auch Restaurants und Hotels, untersagt werden. Ausnahmen soll es nur für die traditionellen Zigarettenverkaufsstellen Bars-Tabacs sowie für Diskotheken und Casinos geben. Laut „Le Figaro“ soll das Verbot schon im Oktober per Erlass verkündet werden. (sda/ats, Radio DRS, Radio RSR, SF1: 23.08.06; 20 Minuten, 20 Minutes, Aargauer Zeitung, Basler Zeitung, Berner Zeitung, Bote der Urschweiz, Corriere del Ticino, Der Landbote, Die Südostschweiz, edicom.ch, Online-Ausgabe, La Liberté, Le Matin Bleu, Neue Luzerner Zeitung, St. Galler Tagblatt, Tribune de Genève: 24.08.06).Franzosen kumulieren Laster
Aus einer Studie des nationalen Instituts für Statistik und Wirtschaftsforschung (INSEE) geht hervor, dass mehr als die Hälfte der Franzosen Raucher, Alkoholiker oder übergewichtig sind. Fast jeder dritte Franzose raucht täglich. Jeder zweite Franzose ist den Kriterien der WHO zufolge übergewichtig. Einer von zehn Franzosen konsumiert übermässig viel Alkohol. Die Folge dieser drei Risikofaktoren ist eine verkürzte Lebenserwartung. Die Männer sind in allen drei Belangen stärker gefährdet als die Frauen. Zudem wird die Gefährdung im Alter noch grösser. Nebst Geschlecht und Alter scheint die Ausbildung einen Einfluss auf die Gefährdung zu haben: besser ausgebildete Franzosen scheinen weniger anfällig auf Rauchen und Übergewicht zu sein, trinken dafür umso mehr. (Bluewin, Online-Ausgabe, edicom.ch, Online-Ausgabe, Le Matin, Online-Ausgabe, tiscali.ch, Online-Ausgabe: 22.11.05; 24 Heures, Le Matin Bleu: 23.11.05; Gastro Journal: 24.11.05). Mehrheit der Franzosen für Rauchverbot an öffentlichen Plätzen
Die Franzosen befürworten einer Umfrage zufolge mit einer Mehrheit von 80 Prozent ein Rauchverbot in öffentlichen Einrichtungen. Selbst bei den Rauchern erklärten in der Erhebung des Meinungsforschungsinstituts IFOP 56 Prozent ihre Unterstützung der Initiative des Abgeordneten Yves Bur. Der Mitte-rechts-Politiker will diese im kommenden Monat als Gesetzesentwurf ins Parlament einbringen. Etwas umstrittener sind rauchfreie Gaststätten: Laut Umfrage gibt es hier eine Mehrheit von 60 Prozent. Yves-Bur bereitet auch ein Gesetz für ein Rauchverbot in Bars und Restaurants vor, welches einfach und klar sein soll und mit abschreckend hohen Geldstrafen für Nichteinsichtige operiert (Basler Zeitung, Online-Ausgabe, google.ch, Online-Ausgabe, Yahoo, Online-Ausgabe: 09.10.05; 20 Minuten, Blick: 10.10.05; sda/ats: 18.10.05; Die Südostschweiz, Schaffhauser Nachrichten: 19.10.05).Frankreich nimmt Abschied von Gauloise
Die Tore der Tabakfabrike in Lille, in welcher die Zigaretten der Marke Gauloise hergestellt werden, werden geschlossen. Die Tageszeitung „Le Figaro“ weint dem Ende der Epoche eines gallischen Klischees Tränen nach. Schliesslich seien früher typische Franzosen ohne eine Gauloise zwischen den Lippen kaum denkbar gewesen. In Zukunft werden die Gauloises brunes im spanischen Alicante hergestellt. Die Verlagerung der Brunes ist symptomatisch für die fortschreitende Veränderung des Tabakkonzerns Altadis. Die Schliessung der Fabrik in Lille hat weitergehende Bedeutung, denn sie beendet nahezu die Restrukturierung von Altadis in Frankreich. Mit fortschreitender Straffung wird der Konzern, die Nummer acht im internationalen Tabakmarkt, immer mehr zu einem attraktiven Übernahmekandidaten (Le Matin, NZZ, Online-Ausgabe, Teletext TSR: 01.09.; NZZ am Sonntag:04.09.; Die Weltwoche: 08.09.; Bote der Urschweiz, Die Südostschweiz, Lichtensteiner Vaterland: 13.09.).Tabakkonferenz in Frankreich
Die internationale frankophone Konferenz zur Tabakkontrolle hat sich in Paris getroffen und einen Aktionsplan zur Eindämmung des Tabakkosums verabschiedet. Der Aktionsplan beinhaltet eine signifikante Erhöhung des Tabakpreise, ein allgemeines Rauchverbot in öffentlichen Räumen sowie ein Werbeverbot für Tabakwaren und Nikotin. Ausserdem wurde die Intensivierung der Zusammenarbeit mit den Ländern des Südens gefordert. Zwölf der 46 Mitgliedstaaten der internationalen frankphonen Konferenz zur Tabakkontrolle haben bereits die WHO-Rahmenkonvention unterzeicht (sda/ats: 22.09.; Le Journal du Jura: 23.09.).Frankreich
Französische Parlamentarier beabsichtigen im Herbst einen Vorstoss einzureichen, der das Rauchen in weiten Teilen des öffentlichen Lebens, Restaurants und Bars eingeschlossen, verbieten will. Die bisherige Regelung, die das Rauchverbot etwa auf Spitäler, Flughäfen und Bahnhöfe beschränkt, gehe zu wenig weit und werde von den Zigaretten liebenden Franzosen ohnehin kaum befolgt, sagt der Konservative Yves Bur (NZZ: 13.08.05).Frankreich: Rauchverbot in allen Zügen
Die französische Staatsbahn SNCF will bis zum Jahresende das Rauchen in Zügen generell verbieten. Bisher hat das Bahnunternehmen wegen der einzelnen Rauchverbote keinen Rückgang der Fahrgastzahlen festgestellt. Wie SNCF-Generaldirektor Guillaume Pépy in einem Radiointerview sagte, ist nach einer Testphase auf verschiedenen Strecken die Zeit reif für ein umfassendes Rauchverbot. Seit Dezember 2004 darf bereits im TGV und in einzelnen Regionalzügen nicht mehr geraucht werden. (sda/ats, 24 Heures, La Liberté, Online-Ausgabe, romandie.com, Online-Ausgabe, search.ch, Online-Ausgabe, swissinfo, Online-Ausgabe, tiscali.ch, Online-Ausgabe: 15.08.05; Der Bund, Die Südostschweiz, edicom.ch, Online-Ausgabe, google.ch, Online-Ausgabe, Le Matin, Teletext TSR, Tribune de Genève: 16.08.05).Generelles Rauchverbot in französischen Zügen bis Ende Jahr
Die französische Staatsbahn SNCF will bis zum Jahresende das Rauchen in Zügen generell verbieten. Bisher hat das Bahnunternehmen wegen der einzelnen Rauchvebote keinen Rückgang der Fahrgastzahlen festgestellt. Wie SNCF-Generaldirektor Guillaume Pépy am Montag im Radiosender RMC sagte, ist nach einer Testphase auf verschiedenen Strecken die Zeit reif für ein umfassendes Rauchverbot. Seit Dezember 2004 darf bereits in den Hochgeschwindigkeitszügen TGV und in einzelnen Regionalzügen nicht mehr geraucht werden. «Die Reisenden sind dazu bereit, sie haben ihre Gewohnheiten geändert.» Seit Jahren schon würden Raucher Sitzplätze in den Nichtraucher-Abteilen reservieren, weil sie selbst nicht in verqualmten Zügen sitzen wollten, sagte der SNCF-Chef. Bei Verstössen ist eine Strafgebühr von 45 Euro (rund 70 Franken) geplant.In der Schweiz gilt ein landesweites Rauchverbot für öffentliche Transportmittel ab dem Fahrplanwechsel am 11. Dezember. Nebst den Abteilen der öffentlichen Verkehrsmittel wird das Rauchverbot auch in geschlossenen Räumen der Stationen gelten. Der blaue Dunst wird also ganz von Schweizer Zügen, Bussen und Schiffen verschwinden. (SDA-ATS, 15.08.05)
Tabakverkauf in Frankreich eingebrochen
Nach der massiven Preiserhöhung um 30% ist in Frankreich der Zigarettenverkauf im Vergleich zum Vorjahresquartal um 20.5% zurückgegangen; der Umsatz ist stabil geblieben. Jedoch wurden mehr Zigarren und Zigarillos sowie loser Tabak verkauft (ats: 27.07.04; Corriere del Ticino, Giornale del Popolo: 29.07.04).BAT will in Frankreich Zigarettenpreis senken
Der Zigarettenhersteller British American Tobacco will in Frankreich die Preise für ihre Zigaretten senken. Ein entsprechender Antrag des Unternehmens sei bei der zuständigen Zollbehörde eingereicht worden. Die französische Regierung befürchtet nun, dass diese Massnahme zu einem Preiskrieg führen und damit die laufende Kampagne der Regierung gegen das Rauchen aushebeln könnte (AWP-News: 06.07.04).Rauchverbot in Frankreichs TGV
In den Hochgeschwindigkeitszügen Frankreichs darf ab Mitte Dezember nicht mehr geraucht werden. Die französischen Staatsbahnen begründen den Schritt mit dem veränderten Verhalten und den Wünschen der Bahnreisenden. Vom Verbot betroffen sind auch die Schweizer TGV-Verbindungen. In den SBB-Zügen darf wie bisher geraucht werden (ats, sda: 26.05.04; Le Matin, Le Temps, TXT: 27.05.04; BZ, Corriere del Ticino: 28.05.04).Französische Studie über die Rauch-Gründe der Frauen
Novartis hat in einer Studie untersucht, weshalb Französinnen rauchen. Diese hat ergeben, dass eine Mehrheit der Frauen sich nicht bewusst sind, dass sie sich selber und andere gefährden. 51% geben an, dass sie nervös seien, und 54% rauchen, um Stress abzubauen. Weiter hat die Studie ergeben, dass Ex-Raucherinnen gesünder leben als Raucherinnen: sie treiben häufiger Sport, pflegen ihre Haut mehr und achten besser auf ihre Ernährung (MILDT: 03.03.04).Frankreich: Zeitung wegen Foto mit Tabakwerbung verurteilt
Erstmals wurde in Frankreich eine Zeitung zu einer Busse verurteilt, weil auf einem Sportfoto Tabakwerbung zu erkennen war. Die Regionalzeitung muss 3000 Euro Busse und 3000 Euro Entschädigung an das Nationalkomitee gegen den Tabakkonsum (CNCT) zahlen (sda: 12.02.04; 3sat, AWP-News, TXT:13.02.04; persoenlich.com newsletter: 15.02.04).Frankreich: Internetzigarettenschmuggel auf
Zum ersten Mal wurde in Frankreich ein Internetzigarettenhändlerring aufgedeckt. Über ein kompliziertes System von Sites wurden seit Juli Zigaretten zum halben Preis verkauft, womit der Händlerring Gewinne von 350'000 Euro realisierte. Auslandbestellungen von Zigaretten sind in Frankreich verboten, den Festgenommenen drohen 10 Jahre Gefängnis (MILDT: 09.02.04).Raucher leiden mehr unter der Luftverschmutzung
Eine Studie der Universität Dijon (F) belegt, dass das Herzinfarktrisiko bei erhöhter Luftverschmutzung für Raucher ungleich stärker zunimmt. Zigarettenrauch scheint das Herz empfindlicher zu machen für einen akuten Schadstoffanstieg in der Atemluft (Medical Tibune: 30.01.04).Frankreich verlangt eine europäische Steuerharmonisierung für Tabak
Wegen der hohen Zigarettenpreise kaufen die Raucherinnen und Raucher ihre Zigaretten billiger im Nachbarland ein. Auch hat der Schmuggel explosionsartig zugenommen. Frankreich verlangt deshalb eine gesamteuropäische Harmonisierung der Zigarettenpreise (ats: 16.01.04, Corriere del Ticino: 17.01.04). Die EU-Kommission will darauf nicht eingehen, insbesondere weil sich mehrere Mitgliedländer gegen eine Erhöhung der Tabakpreise stellen (ats: 19.01.04; Le Temps: 21.01.04)Zigarettenpreiserhöhung in Frankreich
Zum dritten Mal innerhalb eines Jahres wurden in Frankreich auf Jahresanfang die Zigarettenpreise erhöht. Die Zigaretten wurden 10% teurer und kosten zwischen 4.50 und 5 Euro für 20 Stück. Ursprünglich hatte die Regierung eine Erhöhung um 20% geplant, musste diese aber auf Druck der Tabakhändler halbieren. Innerhalb eines Jahres ist der Zigarettenpreis um 43% gestiegen; die Raucherzahl ist um 16% zurückgegangen; die Tabakhändler bezweifeln diese Zahl, da in der gleichen Zeit der Verkauf im nahen Ausland markant gestiegen sei. Auch hätten Schmuggel und Internetverkauf zugenommen. In Europa sind die Zigaretten nur noch in Norwegen und Grossbritannien teurer (ats, sda: 05.01.04; Le Temps: 06.01.04).Tabaksteuererhöhung in Frankreich
Die Tabakverkäufer in Frankreich protestieren vehement gegen die erneute Erhöhung der Tabaksteuer. Premierminister Raffarin verspricht, die Steuer nach der geplanten Erhöhung Anfang 2004 für die nächsten vier Jahre einzufrieren, und sagt den Händlern finanzielle Hilfe und besseren Schutz zu. Nach den Preiserhöhungen 2003 haben Überfälle auf Tabakläden, der Schmuggel und der Einkauf im nahen Ausland massiv zugenommen. In Paris demonstrieren am 24. November 20'000 Tabakhändler (GPI: 10.11.03; sda: 14.11.03; TXT, Der Bund: 15.11.03; Bieler Tagblatt: 17.11.03; BZ: 19.11.03, TXT, ats, sda: 24.11.03; 24 heures, BAZ, Le Matin, TA: 25.11.03). Der französische Senat beschliesst darauf, die Tabaksteuer Anfang 2004 um nur 10 statt 20 Prozent zu erhöhen. Im Frühling stehen in Frankreich Regionalwahlen an, und die Zigarettenpreise drohen zum Wahlkampfthema zu werden. Die Tabakverkäufer sind damit jedoch nicht zufrieden, weil sie vermuten, eine weitere Erhöhung um 10% werde Mitte 2004 folgen. Vertreter der Präventivmedizin sind konsterniert über den Rückzieher des Senats, der Beschluss sei ein falsches Signal (sda: 27.11.03; BaZ, Le Temps, NZZ, Schaffhauser Nachrichten, TXT: 28.11.03).Kein Verkauf von Tabakprodukten an unter 16-Jährige
In Frankreich hat sich das Parlament für ein Verkaufsverbot von Tabakprodukten an unter 16-Jährige ausgesprochen. Verstösst ein Tabakverkäufer gegen dieses Verbot, so muss er mit einer Busse von max. 225 Franken rechnen. Anlässlich des Weltnichtrauchertags vom 31. Mai, hatte der französische Gesundheitsminister eine Anzahl weiterer Massnahmen zur Tabakprävention vorgestellt, ohne jedoch einen Termin für deren Umsetzung festzulegen. (SDA, 10.07.03). Am 24. Juli hat auch der Senat mit der rechtsbürgerlichen Mehrheit dieser Gesetzesnovelle zugestimmt. (SDA, 24.07.03, Bote der Südostschweiz, 25.07.03)Frankreich gegen den Tabak
Der französische Präsident Jacques Chirac hat einen Fünfjahresplan präsentiert und den Kampf gegen Krebs und Tabakkonsum angesagt. Er kündigte eine drastische Erhöhung der Zigarettenpreise an. Mit den Steuereinnahmen will er Krebs-Erkrankungen entgegenwirken und Gesundheitsprogramme finanzieren. Das Gesetz gegen das Rauchen an öffentlichen Orten soll lückenlos durchgesetzt werden. Auch soll der Tabak aus den Schulen verschwinden. In Frankreich raucht noch etwa jeder zweite 19-Jährige. Seit der letzten Preiserhöhung im Januar ist der Zigarettenverkauf um 10 Prozent zurückgegangen. (SDA, 24.03.03, 24 heures, AWP-News, NLZ, NZZ, Tages Anzeiger, Tribune de Genève, 25.03.03)Die Schmuggler profitieren
Mit höheren Steuern will Paris den Tabakkonsum bremsen. Der unerwünschte Nebeneffekt: Die Schweiz wird als Transitland unverzollter Ware attraktiver. Frankreich und die Schweiz gelten bis anhin als typische Transitländer für geschmuggelte Zigaretten. Nun könnte die Schweiz auch vom Geschäft mit unversteuerter Ware betroffen werden, denn die Preise in den Nachbarländern steigen. Mit wirkungsvollen Kontrollen in Häfen wie Marseille will der französische Zoll Gegensteuer geben. Rund 90 % der Schmuggelware gelange auf den Markt. Laut Weltbank werden jährlich Zigaretten im Wert von 320 Milliarden Euro unverzollt umgesetzt. Brüssel und der französische Zoll verlangen Bar-Codes. Damit liesse sich die Herkunft der Packungen und der Bestimmungsmarkt identifizieren. (Handels Zeitung, 13.11.02)Steigende Tabakpreise in Frankreich
In Frankreich haben die Parlamentarier einer Steigerung der Tabakpreise um 15 Prozent zugestimmt. Ebenfalls wird eine Änderung der Aufschrift auf den Tabakpaketen vorgenommen: Zukünftig wird es heissen «Tabak tötet» sowie «Rauchen verursacht Herz-Kreislauf-Krankheiten und Hirnschläge». Die Bezeichnungen «light» und «mild» verschwinden von den Packungen. (ATS, 29.10.02, AWP-News, 30.10.02, NLZ 31.10.02)Werbespot schockiert Frankreich: Todeskampf eines Rauchers im TV
Ein extremer Anti-Tabak-Werbespot sorgt derzeit für Aufregung in Frankreich. Die Kampagne zeigt unschöne Bilder vom Todeskampf eines Rauchers. „Dieser Mann hat nur noch fünf Tage zu leben“ heisst es im Spot über einen 49-Jährigen, der nur noch 39 Kilogramm wiegt. In der Presse stiess die Kampagne auf Verständnis. „Junge Raucher müssen verstehen, dass Zigaretten den Tod näher bringen“. In Frankreich sterben etwa 60'000 Menschen an den Folgen des Tabakkonsums. Dabei liegt das Durchschnittsalter der ersten Zigarette bei etwa 14 Jahren. (sda, AWP-News, télé top Matin, Le Matin, Txt, 23.07.02, Die Südostschweiz, Basler Zeitung, NZZ, Tages Anzeiger, 24.07.02)Antirauchspot löst Panik aus
Mit der Erstausstrahlung eines drastischen Anti-Tabak-Spots hat die französische Gesundheitsbehörde am Sonntag eine landesweite Panik ausgelöst. «Warnung an die Verbraucher – ein Produkt ist auf dem Markt, das spuren von Quecksilber, Blausäure und Aceton enthält», flimmerte zur besten Sendezeit über die Bildschirme. Darunter eine Nummer für genauere Informationen. Die Hotline brach unter dem Ansturm bald zusammen. Später war zu erfahren, dass es sich bei dem giftigen Produkt um Zigaretten handle. (NZZ, sda, AWP-News, Klein Report, Werbewoche, Le Matin, BaZ, Le Temps, 25.06.02)Philip Morris Manager verurteilt
Wegen wiederholter Missachtung der obligatorischen Gesundheitswarnung auf Zigarettenschachteln sind drei Top-Manager des US-Tabakkonzerns Philip Morris in Frankreich zu Geldstrafen von 500'000 Euro verurteilt worden. Neben Warnhinweisen wie «Rauchen verursacht schwere Krankheiten», wurde der Zusatz «laut Gesetz Nr. 91-32» auf die Schachteln gedruckt, welcher den Eindruck erwecken liess, Rauchen sei lediglich in den Augen des Gesetzgebers eine Gesundheitsgefahr. (AFX-Ticker, Börsennews 15.03.02, St. Galler Tagblatt, Basler Zeitung 16.03.02)http://jeveuxlaverite.com/
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