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USA: 50'000 Tote pro Jahr durch Passivrauchen

Nach Schätzungen der US-Gesundheitsbehörde, United States Public Health Service, sterben in den Vereinigten Staaten jährlich 50'000 Menschen an den Folgen des Passivrauchens. Die Hälfte aller Nichtraucher sind der Untersuchung zufolge regelmässig dem Tabakrauch ausgesetzt. Dieser Rauch enthalte mehr als 50 Stoffe, die Krebs verursachen könnten. Selbst modernste Belüftungsanlagen könnten die Gefahr des Passivrauchens nicht vollständig bannen. Ein Rauchverbot in Innenräumen sei deshalb der einzige Weg, Nichtraucher zu schützen. (20 Minuten, Online-Ausgabe, 24 Heures, Online-Ausgabe, Bluewin, Online-Ausgabe, edicom.ch, Online-Ausgabe, Google-News Schweiz, Online-Ausgabe, Tribune de Genève, Online-Ausgabe: 28.06.06).

US-Markt wird mit aromatisierten Zigaretten überschwemmt

Amerikanische Zigarettenhersteller haben neue, aromatisierte Zigaretten mit Geschmacksrichtungen wie „Pfefferminze“, „Zitrone“ oder „Schokolade“ auf den US-Markt gebracht. Forscher der Harvard School of Public Health in Boston konnten nachweisen, dass die Hersteller die neuen Zigarettenmarken absichtlich an Jugendliche vermarkten, indem sie farbige, modische Packungen verwenden und die vorliebe für Süssigkeiten ausnützen. Die Zigarettenhersteller setzten sich damit über ihre Zusicherung von 1998 hinweg. Damals unterzeichneten die fünf grössten Tabakkonzerne ein Abkommen mit den US-Bundesstaaten, in welchem sich die Konzerne unter anderem verpflichteten, bei Jugendlichen nicht mehr für Tabakwaren zu werben. (Aargauer Zeitung, Solothurner Zeitung: 03.01.06).

USA: Kalifornien erklärt Zigarettenrauch zum „giftigen Schadtstoff“

Zigarettenrauch, der Passivraucher gefährdet, wird in Kalifornien nun in der Liste „giftiger Schadstoffe“ geführt. Dies entschied eine staatliche Regulierungsbehörde (Air Resources Board). Als erster US-Staat hat sich Kalifornien zu dieser Klassifizierung entschieden und damit den Weg für eine striktere Tabakregulierung geebnet. Die Behörde begründete den Schritt mit Studien über die Gesundheitsgefährdung durch Passivrauch. Nach Angaben des Ausschusses geben Raucher in Kalifornien jährlich 40 Tonnen Nikotin, 365 Tonnen Schmutzstoffe und 1900 Tonnen Kohlenmonoxid ab. (sda/ats, Basler Zeitung, Online-Ausgabe, Google.ch, Online-Ausgabe, TagesAnzeiger, Online-Ausgabe: 27.01.06; Aargauer Zeitung, swisscontentcorp., Online-Ausgabe: 28.01.06).

Washington plant neues Rauchergesetz

Im US-Bundesstaat Washington soll das Rauchverbot künftig nicht nur in allen öffentlichen Gebäuden und Restaurants gelten, sondern auch davor. Über diese Verschärfung der Gesetze werden die Bürger in der kommenden Woche abstimmen. Stimmen die Wähler des Staates den Vorschlägen der Nichtraucher-Initiative zu, muss beim Rauchen ein Abstand von mindestens 25 Fuss (7.6. Meter) zu den Gebäuden eingehalten werden. Bei einem Verstoss gegen diese Regelung drohen Geldstrafen von 100 Dollar. Washington wäre der erste US-Bundesstaat, der ein so strenges Rauchverbot einführt. (sda/ats: 2.11.05; TagesAnzeiger: 03.11.05).

San Francisco: Rauchverbot in Parks

Als erste amerikanische Grossstadt in San Francisco das Rauchen in Parkanlagen und auf öffentlichen Plätzen verboten. Damit soll die Gefährdung durch Zigarettenrauch und die Verschmutzung durch weggeworfene Kippen verhindert werden. Verstösse werden mit 100 Dollar bestraft, Wiederholungstäter müssen mit Strafen von 500 Dollars rechnen. Der Stadtrat folgt mit dem Verbot kleineren Städten wie Santa Monica und Beverly Hills (swisscontentcorp: 26.01.05; NZZ, TA, Tribune de Genève, TXT: 27.01.05).

USA: Raucher am Arbeitsplatz nicht erwünscht

In den USA mussten sieben Angestellte einer Krankenkasse künden, weil sie sich geweigert haben, das Rauchen aufzugeben. Die Firma hatte seinem Personal in einem neuen Reglement verboten zu rauchen, um die Gesundheitskosten zu senken (Le Matin dimanche: 30.01.05).

280 Milliardenklage der US Regierung gegen Philip Morris et al.

Die US-Regierung verlangt von den Zigarettenherstellern 280 Milliarden Dollar als Entschädigung für die immensen Behandlungskosten bei tabakrauchbedingten Krankheiten. Weitere Informationen finden sie unter Website zur Klage und Haftungsprozess: Tabakindustrie auf der Anklagebank

New York erlaubt Strassencafés

Die Stadt New York hat diverse – bis anhin strikt verbotene – Strassencafés erlaubt. Damit sollen die Wirte die Möglichkeit erhalten, ihre rauchende Kundschaft zurück zu gewinnen (sda: 19.07.04).

USA: Mit Mythen Zigaretten-Image wiederbeleben

Die US-Zigarettenhersteller, die sich in einer Krise befinden, versuchen mit Kampagnen das Image der Zigaretten zu verbessern: Die Camel-Kampagne lehnt sich an die Zeiten der Prohibition an, Advance wird mit dem Claim «Great Taste – Less Toxins» promotet. Mit diesen neuen Wegen wollen die Hersteller die Öffentlichkeit auffordern, sich gegen die aktuellen Einschränkungen zu wehren. Auch sollen die Bilder an die Zeit erinnern, in der Tabakkonsum sozial angebracht und in Mode war (persoenlich.com newsletter, pressetext.schweiz ag: 08.07.04).

Die EU und Philip Morris einigen sich im Schmuggelstreit

Die EU-Kommission und Philip Morris haben eine Einigung im Schmuggelstreit erzielt: Der Amerikanische Zigarettenkonzern wird sich am Kampf der Europäischen Union gegen Zigarettenschmuggel und gefälschte Ware mit bis zu 1.25 Mia. Dollar beteiligen. Die EU wirft den Zigarettenherstellern vor, sie würden die Märkte überbeliefern und damit den Schmuggel fördern. Die Summe wird in den nächsten zwölf Jahren in den EU-Haushalt und an die zehn unterzeichnenden Mitgliedsstaaten überwiesen; die Hälfte des Betrags wird in den nächsten drei Jahren bezahlt. Laut Philip Morris ist das Abkommen kein Schuldeingeständnis, vielmehr habe man einen Rechtsstreit beigelegt und könne so den Schmuggel gemeinsam bekämpfen. Die EU hofft, auch mit den anderen Tabakkonzernen ähnliche Abkommen zu erreichen (swisscontentcorp: 09.07.04; Aargauer Nachrichten, AWP-News, Blick, BZ, Der Bund, La Regione Ticino, NLZ, NZZ, TA: 10.07.04).

Genehmigung des Verkaufs von BAT Tochter an RJR

Der US Zigarettenkonzern R.J. Reynolds Tobacco hat von den US-Wettbewerbshütern grünes Licht für die Übernahme der US-Tochter von Britisch American Tobacco (BAT) erhalten. Die Behörden gingen nicht auf Bedenken von Juristen ein, die darauf hingewiesen haben, dass die Zahl der Konkurrenten im Zigaretten-Markt mit der Übernahme verringert wird. Mit dieser Fusion wird die neue Gesellschaft Reynolds American Inc mit einem Jahresumsatz von rund 10 Mrd. Dollar mehr als 30% des US-Zigarettenmarktes kontrollieren. (sda, 23.06.04, AWP-News, St. Galler Tagblatt, 24.06.04)

USA unterzeichnen die WHO-Anti-Tabakkonvention

Die USA haben die WHO-Rahmenkonvention zur Einschränkung des Tabakkonsums in New York unterzeichnet. Gesundheitsorganisationen haben sofort eine Kampagne lanciert, um den Senat zu einer raschen Ratifikation zu drängen (ats, Le Temps: 12.05.04)

Zahl der Raucher in New York sinkt

Verbote und Steuern zeigen Wirkung
Die Zahl der Raucher in New York ist innerhalb eines Jahres um rund 100.000 gesunken. Vertreter der Stadt führten den Rückgang auf höhere Steuern und Rauchverbote in Gaststätten zurück. Wie die Zeitung «New York Times» am Mittwoch berichtete, kam eine Telefonumfrage im Auftrag der Stadt zu dem Ergebnis, dass im vergangenen Jahr 19,3 Prozent der erwachsenen Bevölkerung Raucher waren, ein Jahr zuvor waren es noch 21,6 Prozent. Auch der Zigarettenverkauf ging um 13,6 Prozent zurück, was nach Angaben der Stadt darauf hindeutet, dass diejenigen, die rauchen, weniger rauchen. 2002 waren die Steuern auf das Päckchen Zigaretten von acht Cent auf 1,50 Dollar erhöht worden. 2003 trat das Rauchverbot in Gaststätten in Kraft. (ap, 13.05.04)

New York: Das Rauchverbot schadet den Bars und Restaurants nicht

Das Rauchverbot hat in New York nicht zum befürchteten Umsatzrückgang geführt, wie ein neuer Rapport der Economic Development Corporation, des Finanz- und des Gesundheitsdepartements festhält. Der Gewinn sei in den letzten 10 Monaten sogar um 9% gestiegen (ats: 29.03.04).

Kalifornien verbietet Rauchen am Strand

Bis Ende Jahr sollen Kaliforniens Strände rauchfrei sein. Grund dafür sei der Anstieg junger Raucherinnen und Raucher, vor allem unter den Surfern, und die enorme Verschmutzung der Strände durch Zigarettenstummel (Corriere del Ticino: 23.03.).

Umsatzeinbussen seit Rauchverbot in New York

Laut einer Befragung durch „International Communication Research“ bei 300 New Yorker Bars, Hotel-Lounges und Nachtclubs gaben 76% der Betriebe an, Umsatzeinbussen von rund 30% verzeichnen zu müssen. Die „New Yorker Restaurant Association“ hat ermittelt, dass auch 76% der Restaurants Einbussen erlitten. Betriebe, die Einbussen von mehr als 15% nachweisen können, können eine zweijährige Ausnahmebewilligungen beantragen, sofern die jeweilige Bezirksregierung damit einverstanden ist; New Yorks Bürgermeister Bloomberg will davon jedoch nichts wissen. New Yorks Nachbarstaat Connecticut übernimmt dieselbe Regelung stufenweise; vorerst ist das Rauchen nur in Restaurants verboten (hotel + tourismus revue: 22.01.04).

Leichte Zigaretten senken Lungenkrebs-Risiko nicht

Eine amerikanische Studie belegt, dass leichte Filterzigaretten genau so schädlich sind wie Zigaretten mit mittlerem Teergehalt. Der Rauch leichter Zigaretten werde stärker inhaliert und länger in den Lungen behalten; ausserdem werden tendenziell mehr Zigaretten konsumiert. Als Konsequenz könne die Dosis an Nikotin viel höher ausfallen als von den Messmethoden erfasst. Noch höheren Risiken setzen sich die Raucher starker filterloser Zigaretten aus (sda: 08.01.04; Die Südostschweiz, Le Temps: 09.01.04; St.Galler Tagblatt: 10.01.04; SonntagsZeitung: 11.01.04).

Alterungsfotos erschrecken Raucher

Forscher in den USA haben eine neue Methode zur Abschreckung vor dem Rauchen entwickelt: Sie simulieren aus Porträtfotos von Schülern zwei Varianten ihrer Gesichter als 50-jährige, als Raucher und als Nichtraucher. Vor dem Test wollten 87% der Probanden weiterrauchen, danach nur noch 73% (TXT2: 05.12.03).

USA: Raucher verliert Klage gegen Philip Morris

Der Zigarettenhersteller Philip Morris kann nicht für den Tod eines Rauchers haftbar gemacht werden. Dem Hersteller wurde vorgeworfen, er hätte die Risiken des Nikotinkonsums verheimlicht (sda, AWP-News, 3sat: 25.11.03; NLZ, BaZ, Aargauer Zeitung: 26.11.03).

Anti-Raucher-Spots in den USA

Mit dem Geld, das das Tabakunternehmen Big Tobacco als Ausgleichszahlungen in 46 Staaten leisten musste, werden in den USA Anti-Tabak-Spots produziert und ausgestrahlt (persoenlich.com: 17.11.03).

Rauchfreie Klinik

Die Klinik Sainte-Claire in Sitten wurde durch das Netzwerk Santé Valais mit dem Label „rauchfreies Spital“ ausgezeichnet. Die Idee, dass sich Kliniken auch in der Gesundheitsförderung und –promotion engagieren, findet in ganz Europa Umsetzungsgefallen. Das Spital, welches zum rauchfreien Spital wird, nicht aber zu einem Spital ohne Raucher/innen, kann das Label erwerben. Ein weiteres Kriterium ist der Verzicht auf den Verkauf von Tabakerzeugnissen. (Le Nouvelliste, 03.10.03)

Lücke im Gesetz ausgenutzt

Gerade mal in drei kleinen Restaurants darf in New York weiterhin geraucht werden. Die Besitzer dieser Restaurants konnten eine Lücke im Gesetz über das Rauchverbot ausnutzen, welches im Mai in Kraft trat. In kleinen Restaurants, welche ausschliesslich von der Familie bewirtschaftet werden, darf geraucht werden. Die Familienmitglieder dürfen jedoch nicht Angestellte sein, sondern müssen alle Besitzer des Restaurants sein. Ein Verband der New Yorker Gaststättenbetreiber hat bereits eine Klage gegen dieses Gesetz angekündigt. Die Umsätze in Bars und Kneipen seien durch das Rauchverbot um 40% gesunken. (SDA, 23.07.03, Neue Luzerner Zeitung, 25.07.03)

USA: Kein Online-Verkauf

In New York wird den Rauchern das Leben immer schwerer gemacht. Nun ist der Kauf von Zigaretten im Internet verboten. Die Behörden begründen die Massnahme damit, dass dem Fiskus durch den Online-Handel mit den Glimmstengeln grosse Summen verloren gingen. Nach Angaben der Organisation „Ehrliche Steuererhebung auf Zigaretten“ beliefen sich diese Verluste im vergangenen Jahr auf 895 Millionen Dollar (1,2 Milliarden Franken). Eine Schachtel Zigaretten kostet in NY im Schnitt sieben Dollar, wovon die Hälfte auf Steuern entfällt. Im Internet ist eine Schachtel für 3 Dollar zu haben. (SDA, 18.06.03)

Ende der Sammelklagen?

Kürzlich entschied ein Gericht in Florida, dass die 700 000 Raucher, die sich in einer Sammelklage zusammengetan haben und in erster Instanz im Juli 2000 145 Milliarden Dollar zugesprochen erhielten, zu unterschiedlich seien und nicht als Sammelkläger auftreten könnten. In Illinois wurde Philip Morris kürzlich zu einer Zahlung von 10,1 Mrd. Dollar verurteilt. Obschon besonders Gerichte in Kalifornien in den letzten Jahren des Öftern gegen die Tabakindustrie entschieden haben, ist die Zahl der Prozesse kaum gewachsen. Ein grosser Teil der hängigen Fälle ist in der Zuständigkeit des Bundesgerichts. Um in Berufung zu gehen, muss die Tabakindustrie jeweils eine Kaution hinterlegen. (Finanz und Wirtschaft, 31.05.03)

Gentech-Zigarette auf US-Markt

Die nikotinfreie Zigarette, Quest, ist ein Gentech-Produkt. Seit Anfang Jahr ist Quest in sieben US-Bundesstaaten zu kaufen. Die Zigarette aus richtigem Tabak enthält nur noch Spuren vom Suchtstoff Nikotin. Das Produkt enthält aber genauso viel Teer wie eine gewöhnliche Zigarette, zehn Milligramm pro Stängel. Nur gerade eine Gruppe Krebs erregender Stoffe, die Nitrosamine, wird durch den gentechnischen Eingriff reduziert. Die übrigen Giftstoffe müssen die Raucher immer noch erdulden. Ob diese neue Zigarette den Ausstieg fördern kann, bleibt eine Antwort auf Zeit. (Facts, 05.06.03)

USA für Tabakverbot?

Der oberste Gesundheitshüter der USA unterstützt erstmals ein vollkommenes Tabakverbot. Der Amtsarzt der Regierung erklärte vor einem Kongressausschuss, dass er keine Notwendigkeit für Tabakprodukte in unserer Gesellschaft sehe. Die US-Regierung liess jedoch verlauten, dass der Präsident George W. Bush die Bemühungen unterstütze, den Zigarettenkonsum von Jugendlichen zu reduzieren, ein totales Verbot aber nicht ihre offizielle Politik sei. Nach offiziellen Statistiken, sterben jährlich 400 000 Amerikaner an den Folgen des Tabakkonsums. (SDA, 04.06.03)

Ausgaben im Tabakbusiness

Die Zahl der Raucher in den USA bleibt stabil, im Aufwind sind die Teilzeitraucher. In den meisten öffentlichen Gebäuden und Bürokomplexen ist das Rauchen verboten. Oft gehen Raucherinnen und Raucher nach draussen vor die Tür, um ihre Sucht zu befriedigen. Sowohl die Rauchverbote, als auch die hohen Zigarettenpreise haben dazu geführt, dass viele Amerikaner nicht mehr täglich rauchen. Die Zahl der Rauchenden bleibt unverändert auf 23,4. Prozent der Erwachsenen. 1996 rauchten 17,3. Prozent nicht täglich, 2001 waren es bereits 28,3. Die Tabakindustrie gibt jährlich 8,4 Milliarden Dollar für die Werbung aus – mehr als 23 Millionen Dollar pro Tag. Seid 1997 flossen über 26,3 Millionen Dollar Spendengelder in politische Kampagnen. 81 Prozent des Geldes erhielten republikanische Kandidaten, 18 Prozent die Demokraten. (Der Bund, 31.05.03)

Rauchern drohen Hirnblutungen

Das Schlaganfallrisiko von Rauchern ist wesentlich höher als bislang angenommen. Nach einer deutsch-amerikanischen Studie kann die Nikotinsucht nicht nur den Hirninfarkt als häufigste Form des Schlaganfalls auslösen, sondern auch Hirnblutungen, die für 15 bis 20 Prozent aller Schlaganfälle verantwortlich sind. Wie die Wissenschaftler feststellten, verdoppelt sich die Wahrscheinlichkeit einer Hirnblutung bei Menschen, die mehr als eine Schachtel Zigaretten pro Tag rauchen. (Die Südostschweiz, 14.05.03)

Weitere US-Städte gegen das Rauchen

Wenn auch in einer weniger radikalen Form als New York, haben sich Massachussetts und Boston den Nichtrauchern verpflichtet. An öffentlichen und geschlossenen Arbeitsplätzen sowie in Bars und Restaurants gelten Rauchverbote. (ATS, 06.05.03)

Schadenersatzverfahren

Die Altria-Sparte Philip Morris USA muss nur 6 Mrd. Dollar hinterlegen, um in einem Schadenersatzverfahren in Berufung gehen zu können. Verlangt waren ursprünglich 12 Mrd. Dollar. Philipp Morris war in dem Verfahren zur Zahlung von 10.1 Mrd. Dollar verurteilt worden, weil das Unternehmen nach Ansicht des Gerichts Raucher über die Gefahren so genannter Ligt-Zigaretten getäuscht hat. Davon entfallen 7,1 Mrd. auf Schadenersatzzahlungen Weitere 3 Milliarden sollen als Geldstrafe gezahlt werden. Über eine Million Raucher hatten eine Sammelklage gegen das Unternehmen eingereicht, das noch mit weiteren Klagen konfrontiert wird. (SDA, l’agefi, 15.04.03, der Bund, Südostschweiz, 16.04.03)

Philip Morris erklärt möglicherweise den Bankrott

Altria, die vormalige Philip Morris, droht mit Bankrott nach Kapitel elf, und an der Wallstreet nimmt man die Drohung ernst. Die Kreditrating-Agentur Standard & Poor’s erklärte, ein Bankrott könne nicht ausgeschlossen werden.
Hintergrund ist ein Urteil zugunsten von Konsumenten im Bundesstaat Illinois. Philip Morris habe Konsumenten mit der Light-Bezeichnung irregeführt. Der Konzern wurde zur Zahlung eines Schadenersatzes von 7,1 Mrd. USD verurteilt. Um gegen das Urteil Berufung einzulegen, müsse Philip Morris eine Sicherheit von 12 Mrd. USD hinterlegen, war darüber hinaus verfügt worden. Der Zigarettenhersteller reagierte zunächst mit Drohungen. Er werde seine Ratenzahlungen an die US-Bundesstaaten einstellen, kündigte der grösste US-Tabakproduzent an. Diese waren 1998 für einen Zeitraum von 25 Jahren im Rahmen eines Vergleichs des US-Justizministeriums mit den US-Tabakkonzernen vereinbart worden. Die US-Bundesstaaten haben diese Zahlungen mittlerweile fest in ihrem Budget verplant. (Financial Times, Basler Zeitung, Solothurner Zeitung, TagesAnzeiger, SDA 02.04.03, AWP-News, Le Temps, Corriere del Ticino 05.04.03, NZZ am Sonntag 06.04.03, l’agefi 09.04.03)

Bars von New York werden rauchfrei

Die Clubs und Restaurants von New York sind seid Ende März bis auf wenige Ausnahmen zu Nichtraucher-Räumen erklärt worden. Wer sich nicht daran hält, riskiert eine Strafe von 200 bis 400 Dollar. Restaurantbesitzer befürchten, dass das Rauchverbot lediglich dazu führt, dass die Raucher vor die Türe gehen und damit den Zorn der Anwohner auf sich ziehen. Eine Studie hat ergeben, dass mehr als die Hälfte der rund 11'000 befragten Stammgäste genau dies täten – vor dem Club rauchen. (Financial Times 29.03.03, SDA, Le Matin 30.03.03, Corriere del Ticino, Der Bund, Die Südostschweiz, St.Galler Tagblatt, TagesAnzeiger, Basler Zeitung, TXT 31.03.03)

Philip Morris muss wegen Light-Bezeichnung Schadenersatz zahlen

Ein Gericht in Illinois hat den Tabakkonzern Philip Morris auf eine Schadenersatzzahlung von 10.1 Milliarden Dollar verurteilt. Der Konzern habe mit der Beschriftung Light die Konsumenten getäuscht. Die Raucher hätten dadurch geglaubt, dass diese Marken nicht so starke gesundheitsschädigende Auswirkungen haben, wie reguläre Marken. (SDA, 22.03.03, NZZ am Sonntag, SonntagsZeitung, 23.03.03, Der Bund, l’agefi, NZZ, NLZ, 24.03.03)

Justizminister feuert auf Tabakfirmen

Überraschend hat das US-Justizministerium Tabakfirmen auf eine Entschädigung von 289 Milliarden Dollar verklagt. Kommt das Justizministerium vor den Gerichten durch, so könnte die massive Forderung die Tabakfirmen in den Ruin treiben. 1999 wurde von den Tabakfirmen eine Wiedergutmachung von gut 20 Milliarden Dollar zu Gunsten der staatlichen Krankenversicherungen verlangt. Die Summe wird damit begründet, dass seit dem ersten Urteil gegen eine Tabakfirma im Jahr 1954 rund 30 Millionen Minderjährige zu rauchen begonnen hätten. Die Jugendlichen seien durch aggressive Marketingkampagnen verführt worden und die Gefährlichkeit des Rauchens sei systematisch vertuscht worden. Die Forderung liegt über dem Börsenwert der beklagten Firmen und würde einzelne Unternehmen in den Bankrott treiben. (Tages Anzeiger, Wall Steet Journal Europe, NZZ, 24 heures, l’agefi, 19.03.03)

Teure Zigaretten unterstützen die Prävention

Ein Preisanstieg bei Zigaretten hat im US-Bundesstaat New Hampshire dazu geführt, dass nur noch halb so viele Jugendliche rauchten wie zuvor. Die Zahl der rauchenden Teenager sank nach Angaben der staatlichen Tobacco Control von 12 Prozent im Jahr 2000 auf 6 Prozent im Jahr 2001. (activelive, 01.03.03)

Jeffrey Wigard enthüllt Unwahrheiten der Tabakindustrie.

Ehemaliger Angestellter packt aus über früheren Arbeitgeber. Weitere informationen unter www.dailytrojan.com

In New York herrscht Rauchverbot

Der Bürgermeister Bloomberg setzt sich radikal für ein generelles Rauchverbot in der Öffentlichkeit ein. Sowohl in öffentlichen Gebäuden als auch in Bars, Restaurants, Theater und Kinos wird in Zukunft Rauchverbot herrschen. Wer sich nicht daran hält, wird mit einer Busse zwischen 200 und 2000 US Dollar bestraft. Zusätzlich kostet das Paket Zigaretten seit diesem Jahr in New York 7.5 Dollar. (Corriere del Ticino, 25.02.03)

Bundesrat sieht keine Auswirkungen auf Bilaterale durch EU-Klage gegen Reynolds

Die in New York eingereichte Klage der EU gegen den Tabakkonzern Reynolds hat sich nicht auf die bilateralen Verhandlungen der Schweiz ausgewirkt. Die EU beschuldigte Reynolds, den Tabakschmuggel zu fördern, mit dem organisierten Verbrechen zusammen zu arbeiten und Helferdienste bei der Geldwäscherei zu leisten. Firmen hätten ihren Sitz in die Schweiz verlegt, weil sie hier vor Strafverfolgung sicher seien. Geldwäscherei und Schmuggel würden in der Schweiz verfolgt, schreibt der Bundesrat. Handle es sich um einen Abgabebetrug, könne die Schweiz Rechtshilfe leisten. Das Bankgeheimnis schütze nicht vor Strafverfolgung. (sda, AFX, AWP-News, 19.02.03)

EU hat in den USA Klagerecht

Die EU-Kommission darf US-Tabakfirmen wegen Schmuggels vor US-Gerichten verklagen. Dies hat der Europäische Gerichtshof gestern in erster Instanz entschieden. Die EU-Kommission wirft den Firmen Philip Morris, Reynolds und Japan Tobacco vor, an einem System zum Einschmuggeln von Zigaretten nach Europa beteiligt zu sein. Dadurch entgingen den EU-Staaten Zolleinnahmen und die Mehrwertsteuer. (Neue Luzerner Zeitung, 24heres, Aargauer Zeitung, l’agefi, TXT, Tribune de Genève 16.01.03 / Der Spiegel 20.01.03)

Neue nikotinarme Zigaretten erobern den US-Markt

Mit der Zigarette «Quest» können US-Raucher ihre Nikotindosis jetzt selbst bestimmen. Die Produktionsfirma Vector Tobacco promotet in der angelaufenen Werbekampagne, «Quest 1» hätten durchschnittlich 17% und «Quest 2» 58% weniger Nikotin als andere Light-Zigaretten. (pressetext.schweiz ag; TagesAnzeiger 28.01.03 / St. Galler Tagblatt 29.01.03)

Feldzug gegen das Rauchen

Der Bürgermeister von New York drückte beim widerwilligen Stadtparlament eine Vereinbarung durch, der an allen Arbeitsplätzen, in Restaurants, Bars, Discos und sogar Privatklubs ab März 2003 jegliches Rauchen untersagt. Der Feldzug gegen die Tabaksucht ist für den Ex-Raucher eine Passion. Nie vergisst er, auf die Risiken des Passivrauchen aufmerksam zu machen. Vom neuen Edikt sind rund 13'000 zusätzliche Lokale betroffen. (Sonntags Zeitung, 15.12.02)

Popstars bekämpfen Tabakkonsum von Jugendlichen

Mit der EU-Kampagne «Feel free to say no» haben nun auch zahlreiche Popstars dem Tabakkonsum von Kindern und Jugendlichen angesagt. Interpreten wie Moby, Sophie Ellis Bextor, Tiziano Ferro und Loona haben sich bereit erklärt in EU-weiten Fernsehspots, die von 38 TV-Sendern und dem Musiksender MTV ausgestrahlt werden, gegen das Rauchen aufzutreten. Acht von zehn Rauchern beginnen im Alter von 12 bis 18 Jahren. Die Imagekampagne startete bereits im Mai im Rahmen der Fussball-WM und will ohne Verbote und Belehrungen auf die Gesundheitsschäden hinweisen. Unter www.feel-free.info werden Informationen und Tipps angeboten. (pressetext schweiz ag, SDA, AWP-News, 08.11.02, 24 heures, Le Matin, NZZ, 09.11.02)

Nikotin-Bonbons

Die US-Gesundheitsbehörde FDA hat das laut Hersteller GlaxoSmithKline erste und einzige Nikotin-Bonbon «Commit» für den OTC-Verkauf auf dem US-Markt zugelassen. Das Nikotin-Ersatzprodukt soll in Drug Stores, Supermärkten und bei Grosshändlern ohne Verschreibung erhältlich sein. Erst im vergangenen Jahr wurden Nikotin-Lollis vom Markt genommen. Seither benötigen Nikotin-Ersatzprodukte eine Zulassung durch die Gesundheitsbehörde. Laut Glaxo benötigen aufhörwillige Raucher im Rahmen eines Zwölf-Wochen-Programms immer weniger Lutschbonbons, bis die Nikotinsucht dann endgültig der Vergangenheit angehört. (pressetext-schweiz ag, 05.11.02)

Raucher haben es in ihren Genen

Raucher haben eine Ausrede, weshalb sie nicht vom Glimmstengel wegkommen: Ein Gen, das den Bauplan für ein Enzym, das für den Abbau von Nikotin im Gehirn verantwortlich ist. US-Forscher von der Universität in Philadelphia entdeckten, dass eine nur leicht veränderte Form dieses Gens dazu führt, dass Nikotin nicht mehr so schnell abgebaut werden kann. Das Gift reichert sich daher kurzfristig im Gehirn ab. Die Folge ist, dass der Raucher sich an diese erhöhte Konzentration gewöhnt, was die Entwöhnung so schwierig macht. (Blick, 13.11.02)

US-Tabakindustrie übte Druck aus

Die US-Tabakindustrie hat nach dem Bericht einer medizinischen Fachzeitschrift in den 80er- und 90er-Jahren Druck auf Pharmakonzerne ausgeübt, um Werbekampagnen für Antiraucherprodukte wie Hautpflaster und Kaugummi auf Nikotinbasis einzuschränken. Dem Bericht zufolge stellte Morris 1984 vorübergehend den Kauf einer Chemikalie zur Bearbeitung von Tabakpflanzen bei Dow Chemical ein. (Berner Zeitung / Die Südostschweiz / Le Temps /pte /SDA 14.08.02, Teletext TSR /3sat, 24heures 15.08.02, Basler Zeitung, Tages Anzeiger 16.08.02)

Kreuzzug gegen Raucher in New York

New York verschärft seine Anti-Rauch-Kampagne. Jett soll das Rauchen in allen Restaurants und Bars der Stadt vollständig verboten werden, wie Bürgermeister Michael Bloomberg sagte. Raucher hätten zwar das Recht sich selbst zu töten, sagte Bloomberg. Deshalb dürften sie mit ihrem giftigen Rauch aber noch lange nicht andere töten. (SDA, TXT, Le Temps 10.08.02)

New York: Zigarettenabsatz eingebrochen

Der Zigarettenabsatz in New York ist im Juli um fast 50% zurückgegangen. Grund ist eine massive Erhöhung der Tabaksteuer, die New York zum teuersten Pflaster für Raucher in den USA macht. Ob aber tatsächlich weniger geraucht wird, ist unklar. Bekannt ist, dass sich viele Raucher neuerdings im Internet mit Zigaretten eindecken oder aber in den Indianerreservaten, in denen keine Tabaksteuer erhoben wird. (TXT, SDA, Le Temps 07.08.02, Tagesanzeiger 08.08.02)

Zigarettenwerbung wirkt

Jugendliche aus strengen Elternhäusern sind empfindlicher für Zigarettenwerbung als Heranwachsende, die eine liberalere Erziehung geniessen. Die streng erzogenen Schüler lassen sich durch die in der Werbung vermittelten Schlagworte wie Unabhängigkeit, Coolness, Spass und Spannung deutlich stärker zum Rauchen animieren. Das ist das Ergebnis einer Studie amerikanischer Wissenschaftler. (pressetext, 17.07.02, AWP News, 18.07.02)

Millionen wegen Passivrauchen

Eine amerikanische Stewardess hat wegen Passivrauchens im US-Bundesstaat Florida 5.5 Millionen Dollar zugesprochen bekommen. Bezahlen müssen vier grosse Tabakkonzerne. Rauchen auf amerikanischen Inlandflügen ist seit 1990 verboten. Die Stewardess war davor 14 Jahre auf Raucherflügen und erlitt chronische Nebenhöhlenentzündungen durch den Qualm rauchender Passagiere. (sda, 19.06.02, Blick, Aargauer Zeitung, 20.06.02)

Auch Reynolds muss bezahlen

Das Unternehmen muss 20 Millionen Dollar zahlen, weil es in Zeitschriften mit einem hohen Anteil an minderjährigen Lesern warb. Damit habe der Hersteller von Marken wie Camel und Winston ein Abkommen mit 46 Bundesstaaten verletzt. Dazu muss der Tabakkonzern die Werbestrategie ändern. Reynolds war erst vor einem Monat verurteilt worden, weil der Konzern an einer Veranstaltung Gratis-Zigaretten verteilt habe, bei der auch Minderjährige anwesend waren. (sda, AFX-Ticker, Le Temps 07.06.02, St. Galler Tagblatt, NZZ, BaZ, 24 heures, 08.06.02)

Philip Morris muss bezahlen

Der Tabakkonzern muss einer amerikanischen Familie eines Marines, der lange Jahre rauchte, dann an Krebs starb, 79,7 Mio. Dollar an Strafgeldern zahlen. Philip Morris wurde angelastet, die Konsumenten über die Folgen des Rauchens getäuscht zu haben. Das Berufungsgericht meint, die Strafe entspreche ungefähr dem Profit, den das Unternehmen innerhalb von zweieinhalb Wochen mache. (sda, Corriere del Ticino, 06.06.02, St. Galler Tagblatt, NLZ, 07.06.02)

Wie die Tabakindustrie Raucher ködert

In den USA wurde eine Milliarde Dollar für Zigarettenwerbung in Form von Anzeigen in Zeitschriften investiert, deren jugendlicher Leseranteil knapp unterhalb der vereinbarten Grenze des Werbeverbotes liegt. In Hollywood Filmen wird wieder häufiger geraucht und damit versteckt für Zigaretten geworben. Im Gegenzug erhalten Filmcrews Gratiszigaretten. Philip Morrris hat wissentlich 4 Jahre lang Zigaretten mit defekten Filtern verkauft. Auf den Filtern sammelten sich Zellulose-Acetat-Fasern sowie Kohlenstoffpartikel, die zusammen mit dem Zigarettenrauch inhaliert wurden. Forscher und Publizisten liessen sich ihre Studien von der Tabakindustrie finanzieren. (SonntagsZeitung, 17.03.02, NZZ, 17.03.02)

Teure Dicke

Gemäss einer kalifornischen Studie sind Gesundheitsprobleme auf Grund von Fettleibigkeit in den USA teurer als Krankheiten durch Rauchen oder übermässiges Trinken. Dicke Amerikaner verursachen um 77 Prozent höhere Medikamentenausgaben als Gleichaltrige mit normalem Gewicht. (Tages Anzeiger, 14.03.02)

Gentechnisch veränderter Tabak

Noch in diesem Frühjahr werden in den USA Biotech-Zigaretten über die Theke wandern, die Zulassung ist noch offen. Eine Studie des US-Landwirtschaftsministeriums hat den geringen Nikotingehalt des Tabaks und ein geringes Risiko für die Umwelt bestätigt. Gegner der Tabakindustrie stehen dieser Form von Tabak ebenfalls skeptisch gegenüber, denn er enthält noch immer giftige Substanzen in hoher Menge. (pressetext-schweiz ag, 18.02.02)

Olympia rauchfrei

Für Raucher wird Olympia zum Abgewöhnen. Bei den Winterspielen in Salt Lake City herrscht ein fast totales Tabak-Verbot. Das Organisationskomitee kann genau abgegrenzte Raucherzonen unter freiem Himmel einrichten. Absolutes Rauchverbot herrscht an allen olympischen Wettkampfstätten und den angrenzenden öffentlichen Plätzen. Im Olympischen Dorf zählen Restaurants, Unterkünfte und öffentliche Zonen zu den qualmfreien Regionen. (swisscontent, 02.02.02)

Handel mit dem Tod

Rund eine Milliarde Menschen sind derzeit Raucher. Mehr als 3.5 Millionen sterben jährlich an Erkrankungen als Folge des Tabakkonsums. Dennoch setzt die Tabakindustrie der USA mit aggressivem Marketing ihrer Produkte vor allem im Ausland ab. In aller Welt erliegen Menschen den raffinierten Werbemethoden, auch Kinder. Die Multis erobern neue Absatzgebiete in Osteuropa und den Entwicklungsländern. Im Laufe eines Raucherlebens erhält die Lunge durch die Teerstoffe schwarze Flecken. Bei täglich zwanzig Zigaretten legen sich pro Jahr etwa eine Tasse Teerstoffe in der Lunge ab. (Schweizer Hausapothke, 29.01.02, pharmacie chez soi, 01.02.02)

Tabakindustrie findet neue Werbewege

Camelproduzent R.J. Reynolds sucht neue Wege, um an ihre KonsumentInnen zu gelangen. Neuerdings offerieren sie unter der Marke Camel im Internet Produkte wie PCs an. (Le Temps, 03.01.02)


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