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Santé Canada gibt ein neues Dokument in die Vernehmlassung, das eine
Regelung für Verkaufsauslagen, Werbung, Werbung am Verkaufspunkt und
Zubehör für Tabakprodukte anstrebt. Das Dokument gibt einen Überblick
über Probleme bei den Verkaufsauslagen von Tabakprodukten und anderen
Aktivitäten im Detailhandel und fasst die Massnahmen zusammen, welche
die einzelnen Provinzen, Territorien und andere Länder diesbezüglich
ergriffen haben. Zudem werden Lösungsvorschläge aufgelistet, wie die
Verkaufsauslagen mit Tabakprodukten und Zubehör, die mit Logos von
Tabakmarken versehen sind, eingeschränkt werden können. Darunter fallen
auch Plakate, die auf die Verfügbarkeit und den Preis von
Tabakprodukten hinweisen. Das Vernehmlassungsdokument kann auf der Website von Santé Canada heruntergeladen werden. Es existieren eine französische und eine englische Fassung. (05.01.07)
Rauchen steigert das Brustkrebsrisiko
Laut einer Studie kanadischer Wissenschaftler sind Mädchen, die bereits im Teenageralter zur Zigarette greifen, besonders gefährdet im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs zu erkranken. Bei Mädchen, die innerhalb von fünf Jahren nach der ersten Menstruation zu rauchen beginnen, steigt das Risiko an Brustkrebs zu erkranken um fast 70 Prozent. (Neue Luzerner Zeitung, 10.05.04)Tabakfirmen mit Kanada im Clinch
In Kanada wehren sich die Tabakfirmen gegen Beschränkungen beim Zigarettenmarketing. Imperial Tobacco und JTI.Mcdonald haben beim Obersten Gerichtshof Klage gegen die Tabakgesetze eingereicht. (WerbeWoche 24.01.02)Aggressive Bildwerbung auf Zigarettenpackungen schockiert
Werbung mit schockierenden Bildern auf Zigarettenpackungen scheint ihre Wirkung zu zeigen. Dies geht aus einer Studie der Kanadischen Krebsgesellschaft hervor. So sollen die Warnungen 44 Prozent der RaucherInnen zur Teilnahme an Anti-Raucherprogrammen veranlasst haben. Gemäss EU-Richtlinien sollen ähnliche Bildwarnungen auch in Europa Einzug halten. (persönlich 10.01.02)Tabakfirmen kämpfen gegen Werbeeinschränkungen in Kanada
Imperial Tobacco, JTI-Macdonald und Rothmans, Benson & Hedges haben beim Oberstern Gerichtshof in Kanada Klage gegen die Tabakgesetze eingereicht. Diese griffen exzessiv in die Redefreiheit der Konzerne ein und hinderten sie daran, ein legales Produkt zu vermarkten. Die Tabakindustrie ist der Meinung, dass die Gesetzte verfassungswidrig sind. (Tages-Anzeiger, 21.01.2002, Werbewoche Newsmail, 17.01.02, L’agefi, 15.01.02)Aufgeschreckt
Die schockierenden Bilder, die seit einem Jahr auf kanadischen Zigarettenschachteln prangen, zeigen Wirkung. Die Canadian Cancer Society berichtet, dass 43% der Raucher seit der Verordnung mehr über die Gesundheitsfolgen ihrer Sucht nachdenken. Nun will die EU solche Warnbilder per Richtlinie ermöglichen.Kampf gegen die kanadische Tabakindustrie
Ab Mitte 2001 müssen in Kanada sämtliche Zigarettenpackungen mit medizinischen Horrorbildern versehen sein. Die kanadische Regierung gewann mit dem neuen Gesetz den Kampf gegen die kanadische Tabakindustrie. Diese hatte mit den besten Rechtsanwälten versucht, das Gesetz zu verhindern. 16 verschiedene Sujets mit ekelerregenden Aufnahmen stehen zur Verfügung: Raucherbeine mit eitrigen Geschwüren, schwarze Lungen oder ein Blutgerinnsel in einem Gehirn. Dazu kommt ein erklärender Text. Zum Beispiel: ”Zigaretten verursachen Hirnschläge. Das Rauchen von Tabak kann ihre Arterien ins Gehirn verstopfen und einen Hirnschlag verursachen, was zu Invalidität und Tod führen kann.” Eine zweijährige Untersuchung der kanadischen Cancer Society hat ergeben, dass Bilder einen viel nachhaltigeren Eindruck hinterlassen als Worte. Das Werbeverbot soll helfen, die Zahl der jugendlichen Raucher zu senken. Laut offiziellen Statistiken greift bereits jeder zweite 18-Jährige zum Glimmstengel.Länderübersicht


