![]() |
Rauchverbote am Arbeitsplatz können etwas bringen. Einer aktuellen Studie zufolge profitieren sowohl rauchende als auch nichtrauchende Barkeeper in Schottland mit einer besseren Gesundheit. Seit 2006 besteht in Schottland ein Rauchverbot an öffentlichen Orten wie Kneipen, Bars und Restaurants. Britische Wissenschaftler haben am Beispiel von Barkeepern untersucht, wie sich das neue Gesetz auf die Gesundheit der Beschäftigten im bis dahin stark vom Tabakrauch betroffenen Gastronomiegewerbe auswirkt. Unter den 65 Barkeepern, die nach wie vor rauchten, zeigten sich deutliche Verbesserungen beim Befinden. Während zu Studienbeginn noch 48% von ihnen von Keuchen betroffen waren, sank die Zahl bis zum Studienende auf 31%. Bei der Kurzatmigkeit fielen die Quoten von 42 auf 29% sowie bei den Augensymptomen (rote, entzündete Augen) von 35 auf 25%.
Rauchverbot in Grossbritannien zeigt Wirkung
Laut einer Studie haben mehr als 400'000 Menschen in England das Rauchen aufgegeben. Er habe nicht mit einem solch «dramatischen» Rückgang gerechnet, «und natürlich gibt es keine Garantie dafür, dass die Raucherquote nicht wieder hochschnellt», erklärte der für die Studie verantwortliche Professor, Robert West. Im Juli 2007 war das Rauchen an geschlossenen öffentlichen Orten in England verboten worden. In den kommenden zehn Jahren könnten wegen der rückläufigen Raucherzahlen rund 40'000 Menschen weniger im Zusammenhang mit dem Tabakkonsum sterben, wie aus der heute veröffentlichten Studie für mehrere Pharmalabore sowie den Verband für den Kampf gegen Krebs, Cancer Research UK, hervorgeht. (Blick, Online-Ausgabe, espace.ch, Online-Ausgabe: 30.06.2008).
Schockierende Bilder sollen Briten vom Rauchen abhalten
Grossbritannien will Raucher schon im nächsten Jahr mit schockierenden Bildern auf den Zigarettenschachteln vom Qualmen abhalten: Eine Raucherlunge, ein zur Herz-Operation geöffneter Brustkorb oder ein grosser Halstumor sollen für die abschreckende Wirkung sorgen. «Mit den drastischen schriftlichen Warnhinweisen auf den Schachteln haben wir bislang schon grosse Fortschritte erzielt», erklärte Gesundheitsminister Alan Johnson am Mittwoch in London. Nun wird die nächste Stufe eingeläutet. Die insgesamt 15 grafischen Darstellungen, die aus einer Vorschlagsliste der Europäischen Kommission stammen, werden nach Angaben des Ministers zum ersten Mal in Europa zum Einsatz kommen. Schon im zweiten Halbjahr 2008 sollen die Warnungen verpflichtend auf allen Schachteln zu sehen sein. In Grossbritannien gibt es mittlerweile ein weitgehendes Rauchverbot in der Öffentlichkeit. Das Mindestalter für den Erwerb von Tabakprodukten wird ab Januar von 16 auf 18 Jahre angehoben. (sda/ats, heute, Online-Ausgabe, Le Matin, Online-Ausgabe, Pressetext Schweiz, Internet-Newsletter: 29.08.07; 20 Minuten, Basler Zeitung, Online-Ausgabe, Radio DRS, Radio RSR: 30.08.07).
England: Schutz vor Passivrauchen tritt in Kraft
In England tritt am 1. Juli das Gesetz zum Schutz vor Passivrauch am Arbeitsplatz und in geschlossenen öffentlichen Räumen in Kraft. Dazu gehören Pubs, Restaurants, Bahnhöfe, Kulturinstitute und Büros. Jeder Wirt und jeder Verantwortliche für einen öffentlichen Raum ist verpflichtet, entsprechende Verbotstafeln anzubringen. So auch «Transport for London» an den Bushaltestellen, sofern sie «substantially enclosed» sind, das heisst überdacht und auf drei Seiten geschlossen. Das in Kraft treten des Gesetzes wird von einer medialen Kampagne begleitet. (Finanz & Wirtschaft, NZZ, Online-Ausgabe: 30.06.07).
United Kingdom: Rauchverbot in Wales
In Wales ist am zweiten April ein umfassendes Rauchverbot in Kraft getreten. Nach Schottland sind damit in einem weiteren Gliedstaat des Vereinigten Königsreichs Zigaretten aus den öffentlichen Räumen verbannt. Gäste von Gastronomiebetrieben wie auch die Betreiber von Gaststätten werden bei Zuwiderhandlung mit Geldstrafen zwischen 50 und 2500 Pfund gebüsst, ebenso Betreiber von Gaststätten und anderen Geschäften, die in ihren Verkaufsräumen keine Hinweise auf das Rauchverbot anbringen. Selbst auf Theaterbühnen ist das Rauchen strikt untersagt. (Basler Zeitung, Online-Ausgabe, 20 Minuten, Online-Ausgabe: 02.04.07; Le Matin: 03.04.07).
Grossbritannien erhöht Mindestalter für Zigaretten
Ab 1. Oktober 2007, also drei Monate nach in Kraft treten des Rauchverbots im öffentlichen Raum, wird in Grossbritannien das Mindestalter für den Kauf von Tabakprodukten von 16 auf 18 Jahre angehoben, wie die britische Regierung mitteilt. Das Mindestalter für den Kauf von Tabakwaren wird somit an das Mindestalter für Alkohol angeglichen. Die Regierung hofft, dass es durch diese Massnahme für die Verkäufer leichter wird, die Volljährigen von den Minderjährigen zu unterscheiden. Bisher sei es für unter 16-Jährige leicht gewesen, Zigaretten zu kaufen, so Gesundheitsministerin Caroline Flint. (sda/ats, 24 Heures, Online-Ausgabe, Bluewin, Online-Ausgabe, edicom.ch, Online-Ausgabe, Le Matin, Online-Ausgabe, Radio RSR, Tribune de Genève, Online-Ausgabe: 01.01.07; google.ch, Online-Ausgabe: 02.01.07; Le Matin Bleu: 03.01.07).
Rauchverbot an öffentlichen Orten in England ab Juli 2007
Ab Anfang Juli nächsten Jahres darf in allen öffentlich zugänglichen Räumen in England nicht mehr geraucht werden. Gesundheitsministerin Patricia Hewitt gab dieses Datum am Freitag in London bekannt und sagte, das Verbot schütze zahllose Menschen vor den negativen Folgen des Passivrauchens und helfe Rauchern dabei, ihre Sucht zu überwinden. Ein ähnliches Verbot tritt in Wales am 2. April in Kraft.
Auch Schottland, Irland, Finnland, Italien, Spanien, Norwegen, Schweden, Südafrika, Neuseeland und mehrere US-Staaten haben das Rauchen in Kneipen, Restaurants, Kinos und anderen öffentlich zugänglichen Orten verboten. In England wurde das Rauchverbot im Februar vom Parlament verabschiedet. Änderungsanträge für Ausnahmen zugunsten von Pubs, in denen kein Essen serviert wird, wurden abgelehnt. (AP, 04.12.06)
Rauchverbot hält Schottisches Barpersonal gesund
Barangestellte haben weniger Lungenprobleme, wenn ihr Arbeitsplatz rauchfrei ist. Dies fanden schottische Wissenschaftler bereits einen Monat nach Einführung eines Rauchverbots heraus. Von 77 Kellnern hatten in den verrauchten Pubs 61 unter Lungenproblemen gelitten. Nach einem Monat in rauchfreien Lokalen waren es noch 41, nach zwei Monaten 38. (L’AGEFI, Online-Ausgabe: 11.10.06; ignoranz.ch, Online-Ausgabe: 13.10.06; Sonntags Zeitung: 15.10.06; google.ch, Online-Ausgabe: 16.10.06).
Schottlands Raucher aus dem Pub verbannt
In Schottland ist ein allgemeines Rauchverbot in Bars, Restaurants und am Arbeitsplatz in Kraft getreten. Schottland ist somit der erste Teil Grossbritanniens, in dem ein Rauchverbot an solchen Orten besteht. Sechzig Prozent der Schotten unterstützen diese Massnahme. Etwa dreissig Prozent der Bevölkerung sind Raucher. Von ihnen ist jeder vierte für das Verbot. (Teletext 3sat: 25.03.06; Basler Zeitung, Online-Ausgabe, google.ch, Online-Ausgabe, SF DRS, Online-Ausgabe: 26.03.06; Le Journal du Jura, Le Matin, Le Temps: 27.03.06).England prüft Zigaretten-Abgabeverbot an Minderjährige
Das Britische Gesundheitsministerium prüft ein Abgabeverbot von Zigaretten an Unter-18-Jährige. Laut der Zeitung „The Independent on Sunday“ handelt es sich dabei um eine Massnahme, mit welcher diejenigen, welche über das kürzlich abgelehnte Rauchverbot in Pubs und Nachtklubs enttäuscht worden sind, beschwichtigt werden sollen. (Corriere del Ticino: 05.12.05; L’Hebdo: 08.12.05).Grossbritannien: Arbeitsplatz und Gaststätten rauchfrei
Grossbritannien will dem Beispiel europäischer Nachbarn folgen und das Rauchen am Arbeitsplatz und in den meisten Gastbetrieben verbieten. Ausgenommen vom Verbot sind Gastbetriebe, in denen kein Essen serviert wird, sowie private Vereins- und Clubräume. Einen entsprechenden Gesetzesentwurf brachte die britische Regierung auf den Weg. Das eingeschränkte Rauchverbot soll im Sommer 2007 in Kraft treten (expresso: 25.10.05; sda/ats: 27.10.05).England: Rauchverbot in Lokalen lässt Klassenunterschiede aufleben
Ein teilweises Rauchverbot in Bars und Pubs wird den Klassenunterschied zwischen arm und reich erneut aufleben lassen. Das ist vor allem im Gesundheitsbereich äusserts bedenklich, berichtet BBC-Online. Jene, die in „ärmeren“ Gegenden leben, müssten wesentlich weitere Strecken zurücklegen, um ein rauchfreies Pub zu finden, warnen Experten im British Medical Journal. Die British Medical Association und zahlreiche private Gesundheitsorganisationen fordern daher ein generelles Rauchverbot in den Lokalen (Pressetext Schweiz: 19.08.05).Blair plant Rauchverbot
Auch in Grossbritanien soll ein weit reichendes Rauchverbot verhängt werden. Englische Sonntagszeitungen berichteten, dass die Regierung bekannt geben wolle, dass künftig in Pubs, Bars und Restaurants nicht mehr geraucht werden dürfe. Dies soll entgegen den ursprünglichen Plänen unter Premierminister Tony Blair auch für Lokale gelten, in denen kein Essen serviert wird, heisst es im „Observer“ (20 Minuten, Basler Zeitung, Der Bund, Le Temps: 20.06.05).Tabakwerbung in Grossbritannien weiter eingeschränkt
In Grossbritannien treten neue restriktive Regelungen für die Tabakwerbung in Kraft. In Schaufenstern und in der Nähe von Schulen war die Werbung bereits verboten. Jetzt wird die Grösse der Werbeflächen in Geschäften auf die einer Geburtstagskarte eingeschränkt – ein Drittel ist auch noch für vorgeschriebene Gesundheitswarnungen reserviert. Diese Regelung gehört zu den strengsten weltweit (persoenlich.com newsletter, pressetext.schweiz ag: 21.12.04).Britische Regierung kündigt weitgehendes Rauchverbot an
Die Britische Regierung will das Rauchen in der Öffentlichkeit ab 2008 weitgehend verbieten. Neben öffentlichen Räumen und Arbeitsplätzen sind auch Restaurants und die meisten Pubs betroffen, sofern diese Essen anbieten. Lokale, in denen nur Getränke ausgeschenkt werden, können selber über ein Rauchverbot entscheiden. Das Verbot wird eventuell erst nach den für 2005 erwarteten Neuwahlen eingeführt (ats/sda: 16.11.04; 3sat, 20minuten, Aargauer Zeitung, BZ, Corriere del Ticino, Der Bund, Freiburger Nachrichten, L’agefi, NLZ, NZZ, TXT: 17.11.04). Viele Pubbesitzer ziehen in Betracht, kein Essen mehr anzubieten, um das Rauchverbot zu umgehen (Finanz und Wirtschaft: 24.11.04).Grossbritannien will ebenfalls Rauchverbot in Büros, Restaurants und Pubs
Aus Regierungskreisen wurde bekannt, dass auch Grossbritannien ein Rauchverbot in Büros, Restaurants und Pubs analog der irischen Regelung plant. Auch Raucherecken dürfte es künftig nur noch unter strengen Auflagen und mit Genehmigung geben (ats/sda, swisscontentcorp: 03.11.; 20minuten, Corriere del Ticino: 04.11.04).Harte Zeiten für Raucher in England
Großbritannien schlägt US-Gesundheitsweg ein. Harte Zeiten werden auf Großbritanniens Raucher und Gesundheitssünder zukommen. Nach Berichten in BBC-Online wird das Rauchen in praktisch allen Cafes, Restaurants und Pubs in den kommenden Jahre verboten sein. Auch in sämtlichen öffentlichen Gebäuden, Fabriken und geschlossenen allgemein zugänglichen Räumen wird das Rauchen untersagt werden. Rauchen darf man dann nur noch auf der Straße und in den privaten Wohnungen sowie in Privat-Clubs, in denen die Mitglieder per Abstimmung das Rauchen erlauben, und in Pubs, die keine Mahlzeiten servieren. Die Vorschläge, die auf dem White Paper on Public Health gemacht wurden, gehen weiter als erwartet. In Schottland wird nach Vorschlägen der Exekutive sogar ein Rauchverbot im Freien in Erwägung gezogen. Gesundheitsminister John Reid will in England allerdings nicht so weit gehen.Britische Werbung setzt auf Abschreckung
Eine britische Kampagne will auf die Krebserkrankungen im Kopf- und Halsbereich aufmerksam machen, da diese Krebsformen in Grossbritannien immer noch zunehmen. Die Kampagne zeigt einen männlichen Raucher, der an mehreren Krebserkrankungen leidet, in einem Krankenhaus liegt und hofft, die Kampagne noch selbst sehen zu können (persoenlich.com newsletter, pressetext.schweiz ag: 06.07.04).Britische Ärzte fordern Rauchverbot am Arbeitsplatz
In einem offenen Brief fordern 4'500 Britische Ärzte die Regierung Blair auf, ein Rauchverbot am Arbeitsplatz zu erlassen. Rauchverbote auf freiwilliger Basis würden nichts bringen. Eine Umfrage der BBC hat ausserdem ergeben, dass 65% der Bevölkerung ein Rauchverbot an öffentlichen Plätzen befürworten. Ein solches Verbot würde ausstiegswilligen Rauchern helfen, indem es das Rauchen erschwert und weniger gesellschaftsfähig macht. Blair deutete an, dass die Entscheidung von Rauchverboten den lokalen Autoritäten überlassen werde (pressetext.schweiz ag: 05.07.04; Corriere del Ticino, persoenlich.com newsletter: 06.07.04).Britische Regierung erwägt Rauchverbot – Umfrageergebnisse positiv
Wenige Monate nach dem erfolgreichen Start des Rauchverbots in Irland zieht die britische Regierung in Betracht, das Rauchen in Restaurants oder Pubs vollkommen zu verbieten. Eine entsprechende Stellungnahme sei in Vorbereitung und werde in einigen Monaten publiziert (sda: 04.06.04; BaZ, St. Galler Tagblatt, TA: 05.06.04). Laut einer Umfrage der Gesundheitsorganisation ASH bei 4000 Briten befürworten alle Bevölkerungsschichten Rauchverbote am Arbeitsplatz und an öffentlichen Plätzen wie Krankenhäusern, Shopping-Malls, Restaurants, Cafés und Bahnhöfen; einzig ein Rauchverbot in Pubs findet mit 49% Zustimmung keine Mehrheit (pressetext.schweiz ag: 11.06.04).Kampagne gegen Schokolade in Zigaretten: Regierung sollen Zusätze in Tabak verbieten
Zusätze in Zigarettentabak müssen staatlich verhindert werden, fordern britische Gesundheitsgruppen. In einem soeben präsentierten Bericht haben Wissenschaftler der British American Tobacco BAT (www.bat.com) bis zu 482 verschiedene Zusatzstoffe in Zigaretten untersucht. Darunter waren etwa Schokolade, Kakao, Wein, Sherry, Ahorn-Sirup und Vanille. Einige dieser Zusatzstoffe werden aber schon heute verwendet.Die Tests, die in einem unabhängigen Labor in Kanada durchgeführt wurden, sollen so BAT den Geschmack der Zigaretten einfach erweitern. Die Kampagne "Action on Smoking and Health" ASH (www.ash.org.uk) sieht in den Zusätzen ein Risiko, dass auch Kinder und Jugendliche vermehrt zum Glimmstängel greifen könnten. "BAT wie auch jeder andere Zigarettenhersteller verwendet verschiedene Substanzen um den Geschmack der Zigaretten zu verstärken", so eine Sprecherin des Tabakherstellers. "BAT ist damit nicht alleine und wir machen auch kein Geheimnis daraus", erklärt die Sprecherin, die zurückwies, dass solche Beimengungen Kinder zu Rauchern machen können. Im Zuge der Kampagne wurde allerdings das Unternehmen BAT heftig kritisiert. Darüber hinaus forderte ASH die zuständigen Minister auf, solche Zusätze in Zigarettentabak zu verbieten.
Im Vordergrund der Kritik der Antiraucherkampagne stehen aber weiterhin die Additive, die auch Kinder und Jugendliche zum Zigarettenkonsum animieren. "Wir wissen, dass viele dieser Zusätze den Geschmack von jungen Menschen treffen, daher wehren wir uns dagegen", argumentiert eine Sprecherin von ASH. Schützenhilfe erhält ASH übrigens von prominenter Seite: Die British Medical Association (www.bma.org.uk), die bereits seit mehreren Monaten scharf gegen Zigaretten und Tabak wettert, sieht die Gefahr bestätigt. "Es ist wirklich ekelhaft mit welchen Mitteln die Tabakindustrie versucht, Jungendliche und Kinder zum Rauchen zu bringen", schreibt ein Vertreter der BMA. Die Tabakhersteller argumentieren aber damit, dass solche Additive sicher nicht als "Zigaretten mit Schokogeschmack" vermarktet werden. (pte, 03.06.04)
Grossbritannien: Bilder zur Abschreckung auf Zigarettenschachteln geplant
Auch England plant die Einführung von abschreckenden Bildern auf Zigarettenschachteln. Entsprechende Vorschriften in anderen Ländern seien erfolgreich (persoenlich.com newsletter, sda: 15.02.04; Corriere del Ticino, Klein Report: 16.02.04; l'agefi: 17.02.04).Internetseite der Tabakgegner
Geprüfte Informationen rund um Tabak, seine Vermarktung und die Auswirkungen des Rauchens sind künftig im Internet unter www.tobaccofactfile.org zu finden. Das Tobacco Control Resource Centre der britischen Ärztegesellschaft stellte seine neue Homepage kürzlich in Genf vor. Die Gesundheitsexperten wollen mit dem neuen Angebot die Möglichkeit bieten, sich kostenlos und zuverlässig zu informieren. (Sonntags Zeitung, 02.03.03)Rauchen macht dick
Kinder von Frauen, die in der Schwangerschaftszeit geraucht haben, werden dicker als andere. Das hat eine britische Studie ergeben. Anfangs wachsen Raucherkinder langsamer, später nehmen sie aber schneller zu als Babys, die im Mutterleib keinem Tabak ausgesetzt waren. Mit 30 ist das Risiko für Fettleibigkeit um die Hälfte höher. (Brigitte 19.02.03)«Werbung wirkt, Rauchen tötet»
Tabakwerbung ist in Grossbritannien seit dem Wochenende verboten. Die Regierung will so jährlich 3000 Leben retten. Das Werbeverbot gilt für Reklameflächen und Anschlagbretter, Zeitungen, Zeitschriften und Fernsehsendungen. Im Mai soll das Verbot auf Postwurfsendungen ausgedehnt werden. Von Juli an darf auch bei Sportveranstaltungen keine Werbung mehr erscheinen, was insbesondere die Billard-Weltmeisterschaft und die Formel 1 betrifft. Zurzeit gibt sich die Tabakindustrie gelassen. Sie hält das Verbot für eine zwecklose politische Geste. In Zukunft will sie am Verkaufsort mit lockendem Material präsent sein und sich auf den Verkauf von Markenkleider konzentrieren. (SDA 14.02.03/TagesAnzeiger 17.02.03)Die Tabakindustrie kauft sich Politiker
Eine Untersuchung des Wissenschaftsmagazins «The Lancet» hat aufgedeckt, dass die ehemalige Premierministerin Margaret Thatcher jährlich 250'000 Dollar von Philip Morris kassierte. Die Studie zeigt die Verbindungen der Tabaklobby zu politischen Persönlichkeiten in England. Sowohl Philipp Morris als auch RJ Reynolds und British American Tobacco haben Politikerinnen und Politiker dafür bezahlt, dass sie sich gegen das europäische Tabakwerbeverbot einsetzten. (Le Temps, 31.05.02)Tabakwerbeverbot in Grossbritannien
Die Regierung von Grossbritannien hat angekündigt, dass ein Tabakwerbeverbot bereits bis Ende dieses Jahres eingeführt werden könnte. Dieses bezieht sich sowohl auf Tabakwerbung in Zeitungen, als auch im Internet und Plakaten. Ferner soll die Distribution von Gratiszigaretten verboten werden. (Le Matin, 17.03.02, Le Journal du Jura 18.03.02)Krankenhäuser sollen Raucher entwöhnen
Rauchende Patienten, die zur Nikotin-Entwöhnung die Unterstützung vom Krankenhaus erhalten, sind doppelt so erfolgreich wie solche, die sich dem Griff zur Zigarette selbst abgewöhnen wollen. Das fanden Wissenschaftler der Universität Oxford heraus. (Pressetext Austria, 22.01.02)Jugendliche machen mit bei Werbeaktionen für Zigaretten
15- bis 16-jährige beachten ganz bewusst auf Aktionen zur Verkaufsförderung von Tabakwaren. Den Nachweis liefert eine repräsentative Umfrage aus England. Gemäss der Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention gewinnen Verkaufsaktionen zusehends an Gewicht. (Andelfinger Zeitung, 18.01.02)Werben wirkt wirklich
Laut einer englischen Umfrage bei Jugendlichen zwischen 14 und 17 Jahren, ist der Zigarettenkonsum Jugendlicher mit der Einwirkung und Wahrnehmung von Tabakwerbung im Alltag deutlich assoziiert. (Praxis-Depesche, 30.11.01)Länderübersicht


